KFZ-Ladegeräte und Inverter - Smartphone im Auto aufladen

KFZ-Smartphone-LadegerätWer viel mit dem Auto reist, für den stellt ein KFZ-Ladegerät eine gute Alternative dar, um sein Smartphone unterwegs zu laden.

Üblicherweise werden KFZ-Ladegeräte über einen „Zigarettenanzünder-Anschluss“ an das 12V-Bordnetz des Autos angeschlossen und stellen dann einen oder mehrere USB-Anschlüsse zur Verfügung.

Preislich bewegen sich die Ladegeräte von wenigen Euros bis hin zu über 100€. Die Unterschiede liegen dabei nicht nur in der Größe und der Verarbeitung der Ladegeräte, sondern auch in der technischen Umsetzung.

Prinzipiell sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass das Ladegerät sowohl ein gängiges Prüf- bzw. Gütesiegel hat als auch sauber verarbeitet ist.

Eine Übersicht über gängige KFZ-Ladegeräte und Inverter finden Sie auf unseren KFZ-Sonderseiten. Sollten Sie noch Fragen haben, die wir Ihnen auf unserer Webseite noch nicht beantworten konnte, schreiben Sie uns Ihre Frage einfach über unsere Kontaktseite.

Inverter als Alternative zum KFZ-USB-Ladegerät

KFZ-Inverter auf Amazon suchenEine Alternative zu einem reinen KFZ-Ladegerät stellen Inverter dar. Diese fallen jedoch nur indirekt in die Kategorie Smartphone- bzw. Tabletladegerät, da sie wesentlich flexibler einsetzbar sind.

Ein Inverter wird am 12V-Anschluss eines Autos angeschlossen und wandelt die Spannung in 220V um, welche der Inverter über eine eingebaute Steckdose zur Verfügung stellt.

An diese Steckdose können dann grundsätzlich erst einmal handelsübliche Ladegeräte wie auch alle anderen Geräte mit „normalem“ Stecker angeschlossen werden.

Eine Einschränkung existiert jedoch: Die Leistung, für die der jeweilige Inverter ausgelegt ist. Auf dem Inverter selber befinden sich im Normalfall Leistungsangaben in Watt-Form (z.B. 70W). Dementsprechend sollte darauf geachtet werden, dass der angeschlossene Verbraucher nicht mehr Strom benötigt, als der Inverter liefern kann.

Achtet man nicht auf die beiden Watt angaben und schließt einen Verbraucher an, der mehr Leistung benötigt, als der Inverter liefern kann, passiert im besten Fall nichts. Im schlechtesten Fall fliegt die Sicherung und im allerschlechtesten Fall (vor allem bei billigen Geräten) kann sich der Inverter in Brand setzen.

Im Vergleich zu reinen KFZ-Ladegeräten sind Inverter sowohl größer als auch teurer. Vernünftige Inverter bekommt man ab rund 40€. Dafür erkauft man sich mit einem Inverter aber auch eine höhere Flexibilität. So können zum Beispiel auch Notebook und Kamera unterwegs geladen werden. Eine Übersicht guter Inverter finden Sie auf unseren Detailseiten.

Batteriegehäuse - die flexiblen Helfer

Batteriegehäuse - SymbolbildBatteriegehäuse sind ein Ableger der Powerbanks. Optisch gleichen sie den normalen Powerbanks, unterscheiden sich jedoch in der Hinsicht, dass der Akku nicht fest verbaut ist, sondern aus wechselbaren Batterien oder Akku-Zellen besteht.

Da der Akku in den meisten Fällen die teuerste Komponente einer Powerbank ist, sind Batteriegehäuse dementsprechend günstiger als Powerbanks. Wann sich der Einsatz eines Batterieghäuses anstelle einer Powerbank lohnt und welche Vor- und Nachteile Batterieghäuse haben, wollen wir in folgendem Artikel klären.

Vorteile von Batteriegehäusen gegenüber Powerbanks

Der größte Vorteil von Batteriegehäusen gegenüber Powerbanks ist ihre Flexibilität. Dadurch, dass kein fest verbauter Akku existiert, sondern die Akkus bzw. Batterien schnell ausgetauscht werden können, kann man theoretisch beliebig lange autark vom Stromnetz sein.

Ist die Energie des Batterieghäuses aufgebraucht, kann man einfach die eingelegten Batterien wechseln und sein Smartphone weiter/wieder aufladen. Eine Powerbank hingegen muss, wenn sie leer ist, an die Steckdose bzw. eine USB-Stromquelle.

Die Anzahl der möglichen Ladevorgänge mit einem Batteriegehäuse ist also nur dadurch begrenzt, wie viele Batterien man mitnimmt. Bei ausreichend großer Batterieanzahl kann man also auch mehrere Wochen ohne eine Steckdose auskommen.

Nachteile von Batteriegehäusen

Batteriegehäuse - laufende KostenDer größte Vorteil von Batteriegehäusen ist auch zugleich deren größter Nachteil. Die wechselbaren Batterien kosten Geld. Nutzt man tatsächlich Batterien, anstelle von AA-Zellen-Akkus, so kostet jede Ladung mit dem Batteriegehäuse bares Geld.

Nutzt man hingegen Akkus für das Batteriegehäuse, so hat man theoretisch das gleiche Problem wie bei einer Powerbank. Wenn die Akkus leer sind, müssen sie an eine Steckdose. Praktisch kann man natürlich mehrere Akkusätze kaufen und ist somit immernoch flexibler als mit einer Powerbank. Das geht jedoch auch wieder ordentlich ins Geld.

Zudem erreichen die Rundzellen, die in Batterieghäuse passen nicht die Effizienz der Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion), die in einer normalen Powerbank verbaut sind. Soll heißen: Schon allein dadurch, dass die Zellen rund und nicht so kompakt wie die Akkus in Powerbanks sind, braucht ein Batteriegehäuse für die gleiche Kapazität mehr Platz bzw. ein größeres Gehäuse.

Wann lohnt sich der Kauf eines Batteriegehäuses

Ein Batteriegehäuse macht also dann Sinn, wenn man entweder schnell und kurzfristig Strom braucht oder sehr lange vom Stromnetz unabhängig sein möchte. Um das zu verdeutlichen, nehmen wir folgende Beispiele.

Timon muss spontan aufbrechen, sein Smartphoneakku ist jedoch fast leer. Leider ist seine Powerbank auch schon fast entleert und das Laden der Powerbank dauert zu lange, da er schnell los muss.

 

Dies ist jedoch kein Problem, da er noch ein Batteriegehäuse besitzt. Unterwegs kauft er schnell 4 AA-Batterien am Kiosk und kann sofort damit beginnen, sein Smartphone aufzuladen.

Ein weiteres Beispiel wäre ein längerer Urlaub oder eine Expedition abseits der Zivilisation.

John und Frida wollen nach dem Studium für ein halbes Jahr in den Dschungel gehen und Forschung betreiben.

Um die Kameras und Messgeräte zu laden, überlegen sie eine Powerbank zu kaufen.

Nachdem sie Kapazität und Verbrauch ausgerechnet haben, stellen sie jedoch fest, dass die Powerbank schon am dritten Tag ihrer Expedition leer sein würde.

Die längste Expedition jedoch 10 Tage dauert.

Deshalb kaufen Sie Batteriegehäuse und mehrere Sätze Batterien, sodass sie die 10-tägige Expedition ohne Probleme überstehen.

Wann sich ein Batteriegehäuse eignet, hängt also immer vom Einsatzzweck ab. Wer oft spontan los muss oder länger ohne Steckdose auskommen muss, nimmt ein Batteriegehäuse.

Wer alle paar Tage eine Steckdose auffinden kann, sollte sich für eine Powerbank entscheiden, da diese im Betrieb auf lange Sicht wesentlich günstiger ist, da nicht immer wieder kosten für Batterien entstehen.

Wie finde ich das passende Batteriegehäuse?

Batteriegehäuse - verschiedene GrößenBei der Wahl des Batteriegehäuses sollten sie ein paar Punkte beachten, um nach dem Kauf nicht enttäuscht zu sein. Folgende drei Merkmale, sollten Sie in Ihre Kaufentscheidung mit einbeziehen.

  1. Wie viele Batterien nimmt das Gehäuse auf?
  2. Welche Ladeanschlüsse gibt es?
  3. Werden Akkus unterstützt?

Zuerst sollten Sie schauen, wie viele Batterien das Gehäuse aufnimmt. Üblicherweise nehmen die Gehäuse 2 oder 4 AA-Batterien/-Akkus auf. Vereinzelt gibt es auch Gehäuse, die noch mehr Rundzellen aufnehmen. Hier gilt: Je mehr Rundzellen, umso länger hält das Gehäuse bzw. umso mehr Aufladungen Ihres Smartphones können Sie vornehmen.

Als nächstes sollte auf die Ladeanschlüsse geachtet werden? Wird neben USB noch ein anderer Anschluss geboten? Gibt es nur einen oder mehrere USB-Anschlüsse? Je nach dem von Ihnen bevorzugten Einsatzzweck, können Sie hier die Wahl der Batteriegehäuse schon einschränken.

Zuletzt sollten Sie danach schauen, ob das Batteriegehäuse auch Akkus unterstützt. Dies ist nicht bei jedem Batteriegehäuse der Fall. Sollten Sie vorhaben, das Gehäuse mit wiederaufladbaren Batterien (Akkus) zu nutzen, so achten Sie beim Kauf auf die Unterstützung.

Eine Liste guter Batteriegehäuse finden Sie zum Beispiel auf unseren Detailseiten zum Thema „Batteriegehäuse“.

Powerbanks – die mobilen Akkus

Was ist eine Powerbank?Bei Powerbanks sind externe Akkus bzw. Akkupacks. Bei einer Powerbank handelt es sich also um ein Gerät, welches im Normalfall einen fest verbauten Akku, einen Lade- und einen Entlade-Anschluss und vielleicht sogar eine Akkustandsanzeige hat und mit dem siche in anderes Gerät wie z.B. ein Smartphone aufladen lässt.

Der verbaute Akku, der je nach Größe der Powerbank eine Kapazität von wenigen hundert bis mehreren tausend Milliamperestunden haben kann, ist das Kernstück einer Powerbank und die wesentliche Komponente bei der Auswahl und dem Kauf einer Powerbank.

Was für einen Nutzen hat eine Powerbank?

Funktionsweise einer PowerbankDer Nutzen einer Powerbank lässt sich am besten erklären, wenn man sich anschaut, wie eine Powerbank funktioniert und wie sie benutzt wird.

Die typische Benutzung einer Powerbank sieht wie folgt aus:

  1. Akku der Powerbank wird an einer Stromquelle (z.B. Steckdose) aufgeladen
    2. Powerbank lädt unterwegs andere Geräte aus eigenem Energiespeicher wieder auf

Eine Powerbank ist also ein Gerät, welches es einem ermöglicht auch dann seine Endgeräte wie Smartphone, Tablet oder Kamera aufzuladen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Das schafft vor allem mehr Freiheit, Mobilität und Flexibilität bei der Nutzung seiner Smart Devices.

Wie lädt man eine Powerbank auf?

Aufgeladen werden Powerbanks mittels einem (passendem) Netzteil an einer Steckdose oder über ein USB-Kabel an nahezu jedem USB-Anschluss wie z.B. dem eines Laptops. Bei den Netzteilen handelt es sich meistens um USB-Netzteile, wie sie zum Beispiel auch zum Aufladen von Smartphones genutzt werden. Nur Powerbanks mit besonders großem Akku wie z.B. die MP-50000 von XTPower verzichten auf einen USB-Auflade-Anschluss und lassen sich ausschließlich über eine spezielles, mitgeliefertes Netzteil aufladen.

Generell ist jedoch festzuhalten, dass das Aufladen der Powerbank per Steckdosen-Netzteil in der Regel ein wesentlich schnellerer Ladevorgang erzielt, sodass man, wenn man es eilig hat, in jedem Fall das Laden per Netzteil, dem Laden an einem beliebigen USB-Anschluss vorziehen sollte.

Wer seiner Powerbank etwas gutes tun möchte und die Lebenszeit des verbauten Akkus erhöhen möchte, sollte einen Blick auf unsere Tipps zur Akkupflege werfen.

Wie funktioniert eine Powerbank?

Aufbau einer PowerbankIst die Powerbank einmal aufgeladen, lassen sich über deren USB-Anschlüsse alle beliebigen USB-Geräte wie z.B. Smartphone, Tablet oder Smartwatch aufladen. Dabei gibt die Powerbank Energie aus ihrem eingebauten Akku ab und lädt damit die angeschlossenen Geräte auf.

Ob die Powerbank genug Energie hat, um zum Beispiel ein angeschlossenes Tablet vollständig aufzuladen oder ob es sogar für mehrere Ladevorgänge des Tablets reicht, bis die Powerbank selbst wieder an die Steckdose muss, lässt sich aus den Kapazitätwerten errechnen.

Vereinfacht gesagt: Kapazität-Powerbank / Kapazität-Tablet-Akku = Anzahl der möglichen Ladevorgänge. Wie es genau geht, steht in unserem F.A.Q.-Artikel zum Thema „Wie oft kann ich mein Smartphone mit einer Powerbank aufladen„.

Was für Powerbanktypen gibt es?

Powerbanks gibt es in verschiedenen Größen, Formen, Farben und in verschiedenen Ausstattungsvarianten. Von der Lippenstift großen Minip-Powerbank, über das Designerstück, bishin zur Hightech-Lösung mit Display, Taschenlampe und eingebautem Lautsprecher ist alles möglich.

Ausstattung und Design bleiben Geschmacksache und können vom Käufer allein bewertet werden. Hierfür eine Empfehlung auszusprechen wäre unseriös. Für Kapazität und Verarbeitungsqualität gilt dies jedoch nicht.

Denn grundsätzlich gilt folgende Faustregel: Je größer (von den Maßen her) die Powerbank, umso höher die die Akkukapazität und umso öfter kann das Smartphone/Tablet/etc. damit aufgeladen werden. Eine zentrale Frage, noch vor Design und Funktionalität, sollte also sein: „Was will ich mit der Powerbank bezwecken?“.

Will ich vielleicht nur die letzten 2-3 Stunden eines Arbeitstages überbrücken, dann reicht eine kleine und günstige Powerbank wie z.B. die Poweradd Slim2. Möchte ich hingegen auf Expedition oder Abenteuerurlaub gehen und brauche mehrere Tage, bis Wochen eine autarke Lösung, dann sollte ich eher eine größere Powerbank wie z.B. die MP-50000 oder gleich eine wasserdichte Powerbank wählen.

Was kostet eine gute Powerbank?

Was kostet eine PowerbankDie Preisspanne bei Powerbanks reicht von knapp 10€ bis weit über 100€. Da kommt schnell die Frage auf: „Woran erkenne ich eine gute Powerbank und was kostet sie?“. Die Antwort darauf ist nicht Pauschal zu beantworten, da der Preis auch immer vom verbauten Akku und dessen Kapazität, respektive Leistung, abhängt.

Die Kapazität einer Powerbank kann man jedoch nutzen, um den besten Preis herauszufinden. Hat man sich auf eine gewünschte Kapazität festgelegt, z.B. 20.000 mAh, dann hilft eine Suche nach genau diesem Begriff, um zu schauen, wie viel Geld man für diese Leistung ausgeben sollte. Im Endeffekt kann man sich für die günstigste Powerbank in den Suchergebnissen entscheiden, weil das wesentliche Element, die Kapazität, bei allen Produkten der Suche identisch ist.

Die preisliche Differenz ergibt sich dann nur noch aus Optik und Zusatzfunktionen, sodass jedem selbst überlassen ist, ob man für einen Farbflecks oder eine LED-Taschenlampe X € Aufschlag zahlen möchte.

Eine Übersicht über gängige und getestete Powerbanks finden Sie auch auf unserer Powerbank-Detailseite. Vertrauen Sie lieber auf die Erfahrung anderer Kunden, dann schauen Sie doch einmal unsere Powerbank Bestseller-Liste an, die sich aus den tagesaktuellen Amazon-Verkaufszahlen zusammensetzt.

Solarladegeräte für Smartphones - Alles was man wissen muss

Solarladegerät in BetriebSolarladegeräte sind Ladegeräte, die ihre Strom primär aus Sonnenernergie erzeugen. Ein Solarladgerät wandelt also vereinfacht gesagt Sonnenstrahlen in Strom um und lädt mit diesem Strom dann zum Beispiel ein Smartphone auf.

Somit bieten Solarladegeräte die Möglichkeit, fernab von jeder Steckdose, Smartphones und Tablets aufladen zu können. Dies macht Solarladegeräte zu extrem flexiblen Helfern, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn nicht sichergestellt werden kann, dass eine Steckdose oder andere Stromquelle in erreichbarer Nähe ist.

Aber auch für umweltbewusste Nutzer eignen sich Solarladegeräte perfekt, da sie so ihr Smartphone rein mit „grüner“ Sonnenkraft aufladen können.

Wie funktioniert ein Solarladegerät?

Ein Solarladegerät wandelt mit Hilfe von Solarzellen (mehr dazu im Lexikon) Sonnenenergie in elektrische Energie um. Diese wird mittels einer sogenannten Ladeschaltung auf eine konstante Spannung (z.B. 5V) gebracht, mit der sich dann über z.B. einen USB-Anschluss am Ladegerät weitere Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Kameras aufladen lassen.

Funktionsweise Solarladegerät

Theoretisch funktioniert dies auch mit künstlichen Lichtquellen wie Glühbirnen, Halogen- oder LED-Leuchten. In der Praxis ist hier der Wirkungsgrad jedoch wesentlich geringer, sodass weniger Strom erzeugt wird und das Ladegerät langsamer lädt. Es ist also immer ratsam, das Solarladegerät auch in die Sonne zu legen.

Was für Solarladegeräte-Typen gibt es?

Prinzipiell kann man Solarladegeräte in zwei Kategorien unterscheiden. In reine Solarladegeräte, so wie sie in obigem Absatz erklärt sind, und in Solarladegeräte mit eingebautem Akku.

Solarladegerät ohne Akku

Solarladegerät ohne Akku

Reine Solarladegeräte sind bei gleicher Leistung der verbauten Solarzellen kleiner und leichter als Solarladegeräte mit Akkus, da sie eben keinen Platz für den Akku bieten müssen. Auch preislich liegen reine Solarladegeräte bei gleicher Leistung unter jenen mit fest verbautem Akku.

Im Gegenteil zu den Ladegeräten mit Akku, laden reine Solarladegeräte aber auch nur, wenn sie in der Sonne liegen. Hört die Sonne auf zu scheinen, wird das angeschlossene Gerät auch nicht mehr aufgeladen.

Solarladegeräte mit eingebautem Akku umgehen dieses Problem. Der Akku dient als Zwischenspeicher und wird permanent, jedes mal wenn die Sonne scheint, aufgeladen. Schließt man ein Smartphone an ein solches Ladegerät, wird das Smartphone aus der zwischengespeicherten Energie des verbauten Akkus aufgeladen.

Solarladegerät mit Akku

Solarladegerät mit Akku

Solarladegerät mit Akku haben also den entscheidenden Vorteil, dass man tagsüber das Ladegerät in der Sonne liegen lassen kann und nachts, wenn der Smartphone-Akku leer ist und keine Sonne mehr scheint, dennoch das Smartphone mit dem zwischengespeicherten Solarstrom laden kann.

Wer bereits eine Powerbank besitzt kann übrigens ohne Probleme zu den günstigeren Ladegeräten ohne Akku greifen und einfach tagsüber die Powerbank an das Solarladegerät anschließen, um dann nachts Smartphone, Tablet und Kamera mit der Powerbank zu laden.

Dieses zweistufige Laden, wie es bei Solarladegeräten mit Akku bzw. einem Solarladegerät mit anschlossener Powerbank der Fall ist, ist aus mehreren Gründen sinnvoll. So brauchen Solarladegeräte relativ lange um genug Strom zu produzieren, um ein Smartphone aufzuladen. Eine vollständige Ladung kann, je nach Panel, bis zu 24 Stunden Sonnenlicht benötigen. Zum anderen möchte man das Smartphone normalerweise tagsüber (wenn die Sonne scheint) nutzen und nachts, während man schläft, laden.

Was kostet ein gutes Solarladegerät für Smartphones?

Wie bei vielen Dingen im Leben, gibt es auch Solarladegeräte in allen Preisklassen. Angefangen bei 25€ bis hin zu 500€ und mehr ist alles möglich. Doch wie viel muss man für ein gutes Solarladegerät ausgeben?

Hierzu sollte man zuerst wissen, dass das Solarpanel das teuerste am Solarladegerät ist. Selbst bei Ladegeräten mit eingebautem Akku, spielt der Akku beim Preis nur eine untergeordnete Rolle. Weiter gilt - je größer das Solarpanel, umso mehr Strom kann es erzeugen (und damit Geräte schneller aufladen) und umso teurer ist es.

Entscheidet man sich für ein Solarladegerät mit eingebautem Akku, so kommt man mit einem kleineren Solarmodul aus, da das Panel ja konstant Leistung im Akku zwischenspeichert und somit mehr Zeit für den Ladevorgang bereit steht. Wählt man stattdessen ein Ladegerät ohne Akku, sollte man ein größeres, mit einer höheren Watt-Leistung wählen, damit sich der Ladevorgang nicht zu sehr in die Länge zieht.

Solarladegeräte mit Akku gibt es ab ca. 25€. Ein gutes Einsteigergerät ist zum Beispiel das Apollo 3 von Poweradd.Für ein Solarladegerät ohne Akku muss man wegen des größeres Solarpanels etwas tiefer in die Tasche greifen. (Kombiniert man es mit einer Powerbank erhält man dank dem größeren Panel jedoch eine sehr potente, schnell ladende Kombination.) Ein gutes Einsteigerladegerät ohne Akku ist zum Beispiel das faltbare 15W Solarpanel von RAVPower.

Mehr Auswahl, Empfehlungen und weitere Informationen finden Sie auf unserer Smartphone Solarladegeräte Seite.

Solarladegeräte - darauf ist beim Kauf zu achten

Nachdem wir nun geklärt haben, was Solarladegeräte sind, wie sie funktionieren und wie viel man für ein Solarladegerät für Smartphones oder Tablets ausgeben muss, fassen wir nun noch einmal kurz zusammen, worauf beim Kauf zu achten ist.

Das Solarpanel

Was für ein Endgerät soll mit dem Panel aufgeladen werden? Smartphone, Tablet, Kamera? Immer nur ein Gerät oder mehrere Geräte gleichzeitig? Hieraus ergibt sich das gesuchte Solarpanel.

Im Idealfall addiert man die Akkukapazitäten der aufzuladenden Geräte und teilt sie durch die Leistung des Solarpanels. So kann man ausrechnen wie lange es dauert, die Geräte aufzuladen.

Akku-Smartphone: 3500 mAh
Akku-Kamera: 4500 mAh
Gesamt-Akku: 8000 mAh

Leistung-Solarladegerät: 14W = 2800 mAh

8000 mAh (Gesamt-Akku) / 2800 mA (Ladegerät Leistung) ≈ 2,85h = 2 Stunden und 51 Minuten

In obigem Rechenbeispiel dauert das Aufladen von Smartphone und Kamera im Idealfall also 2 Stunden und 51 Minuten. In der Praxis sollte man dabei aber noch bedenken, dass die Sonne nicht immer scheint bzw. der Himmel ab und an auch bewölkt ist und der Ladevorgang dann länger dauert.

Möchte man nur sein Smartphone aufladen, würde auch ein leistungsschwächeres Solarladegerät reichen. Ist die Akku-Gesamkapazität größer, weil man vielleicht noch einen Laptop aufladen möchte, so sollte das Solarpanel größer skaliert werden als in obigem Beispiel.

Größe und Gewicht

Je nachdem wie man reist, spielen Größe und Gewicht eine Rolle. Ein 50W Solarladegerät wird man nur schwerlich in das Handgepäck im Flugzeug bekommen. Auch könnte solch ein Panel zu groß für eine Rucksack- oder Fahrradreise sein.

Beim Kauf sollte man also immer das zur Verfügung stehende Gepäckvolumen im Hinterkopf behalten und den bestmöglichen Kompromiss aus Leistung und Größe des Solarladegeräts suchen.

Anschlussmöglichkeiten

Solarladegerät - BesfestigungsmöglichkeitenKommen wir zurück zur Eingangsfrage der Kaufberatung. Welche Geräte sollen aufgeladen werden? Wenn es nur Smartphone und Tablet sind, reicht ein Solarladegerät mit USB-Anschlüssen.

Sollen hingegen auch Videokamera oder Laptop aufgeladen werden, ist darauf zu achten, dass das Solarladegerät auch die passenden Anschlüsse hierfür bietet. (Oder das ein passender Adapter zur Verfügung steht.)

Die meisten Solarladegeräte haben übrigens eine Ausgangsspannung von 5V was ideal für USB-Geräte ist. Sollen andere Geräte aufgeladen werden, die z.B. 12V Spannung benötigen, ist darauf zu achten, dass das Ladegerät einen Spannungsschalter oder einen extra 12V Ausgang hat.

Befestigungs- und Anbringungsmöglichkeiten

Wer mit dem Rucksack reist, campt oder einen Outdoor-Urlaub plant, sollte sich zudem nach Befestigungsmöglichkeiten umsehen. Nicht immer ist es möglich, das Ladegerät einfach auf den Bode zu legen.

In solchen Fällen ist es hilfreich, wenn das Solarladegerät Haken, Ösen oder Kletten bietet, mit dem man es zum Beispiel am Fahrrad, Zelt oder Rucksack befestigen kann.


 

Wir sind uns sicher: Das passende Solarladegerät für Sie finden Sie in unserer Übersichtsliste. Sollten Sie dennoch fragen haben, scheuen Sie sich nicht, mit uns in Kontakt zu treten. Wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl des richtigen Ladegeräts.

Testbericht: Expower EX113 / EX-P01

Expower EX113-EX-P01 - AnsichtenBei der EX113 (auch als EX-P01 vertrieben) von Expower handelt es sich um eine Powerbank aus der Kategorie der Outdoorgeräte. Laut Hersteller handelt es sich bei der EX113 um den idealen Begleiter für alle Situationen in denen etwas rauher wird. Zudem besitzt die Expower ein eingebautes Solarpanel, was helfen soll, die Powerbank auch dann aufzuladen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist.

Ob die 6000 mAh starke Powerbank von Expower den Ansprüchen an ein Outdoorgeräts genügt und welche Schutzmechanismen sie mitbringt, wollen wir in nachfolgendem Artikel beleuchten. Denn längst nicht jedes als Outdoor-tauglich deklariertes Gerät, glänzt in der Praxis durch seine vermeintlichen Eigenschaften.

Expower EX113 - Kurzüberblick

Expower Wasserdichte spritzwassergeschützt 6000mAh Solar Panel Akku Ladegerät schwarz
  • Diese leistungsstarke 6000 mAh Solar Ladestation versorgt Ihr Gerät überall dort mit Strom, wo eine Steckdose fehlt. Damit bleibt Ihr Akku immer voll & Ihr Gerät einsatzbereit
  • ideal für alle Geräte die direkt über ein eigenes USB Kabel aufladen werden
  • die Verwendung von umweltfreundlichen Silikon und ABS + PC Bindung , Schock, Drop-Funktionalität ; zurück Rutsch-Design ; Seite verfügt über eine komfortable versteckt USB / Micro -Ladeanschluss , Haken Loch-Design, einfach durchzuführen .
  • super wasserdichte Funktion , sorgfältig modulierte Oberfläche mit Gummi-Öl , Farbe, sich wohl fühlen, kann in rauer Umgebung für lange Laufzeit angewendet warden
  • Lieferumfang ,6000mAh Solarakku ,Micro USB Ladekabel

Technische Daten und Besonderheiten

Die Kapazität der EX113 ist herstellerseitig mit 6000 mAh angegeben, was zugegebenermaßen keine Glanzleistung ist. Kapazitäten in dieser Größenordnung bieten schon die von uns vorgestellten Powerbanks aus der Kategorie der Kompaktgeräte. Somit lässt sich mit dem externen Akku von Expower ein aktuelles Smartphone auch nur rund zwei mal wieder aufladen, bevor die Powerbank selbst wieder geladen werden muss.

Unterstützung beim Laden soll das integrierte Solarpanel bieten, was jedoch aufgrund der baulichen Größe nur bedingt eine Hilfe ist. Beim Versuch die Powerbank ausschließlich mittels Sonne aufzuladen, war die Powerbank auch nach 2 Tagen noch nicht komplett gefüllt. Somit kann das Solarpanel wirklich nur als Unterstützung, nicht aber als ernsthafte Alternative zum Aufladen der Powerbank betrachtet werden.

Expower EX113-EX-P01 - AnschlüsseBei den Anschlüssen bietet die EX113 einen Micro-USB-Anschluss, um die Powerbank aufzuladen und zwei normale USB-Anschlüsse über die die eigentlichen Verbraucher angeschlossen und durch die Powerbank aufgeladen werden können. Alle Anschlüsse liegen bei der EX113 hinter Silikon-Abdeckungen, welche or Spritzwasser schützen sollen.

Neben Solarpanel und der eigentlichen Ladefunktion im Sinne der Powerbank, bietet die EX113 noch eine eingebaute LED-Taschenlampe. Auch diese kann jedoch nur als Behelfslösung bezeichnet werden. Die Leuchtkraft mag ausreichen, um Nachts das Schlüsselloch oder etwas im Wanderrucksäcke zu finden. Als richtige Taschenlampe für Wanderungen oder den Outdoor-Einsatz ist die LED aber schlichtweg zu dunkel.

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

Schauen wir uns das Design, das Gehäuse und dessen Verarbeitung an. Vor allem bei Powerbanks, die für den Outdoor-Einsatz geschaffen wurden, spielt das Gehäuse eine wichtige Rolle.

Mit Abmessungen von 14,2 * 7,5 * 1,3 cm und einem Gewicht von ca. 150g gibt sich der externe Akku von Expower recht kompakt. Theoretisch hätte dies sogar für eine Einordnung in die Klasse der kompakten Powerbanks gereicht. Da Expower das Gerät jedoch klar im Sektor der Outdoor-Geräte platziert hat, schreiben wir unseren Bericht auch dementsprechend unter den entsprechenden Gesichtspunkten.

Die Bauform der Powerbank ist rechteckig, wobei das Gerät mit 1,3 cm zudem recht flach ausfällt. Am oberen Ende der Powerbank ist eine Öse, sodass der Akku mittels Band oder Karabinerhaken auch am Rucksack bzw. Gepäck befestigt werden kann. Dies ist ein gutes und sinnvolles Feature, um Platz im Rucksack zu sparen.

Expower EX113-EX-P01 - KarabinerDas Gehäuse selbst besteht aus schlag- und stoßfestem ABS-Kunststoff und ist ober- und unterseitig mit Silikon beschichtet, was die Powerbank griffiger machen und zudem ein verrutschen auf dem jeweiligen Untergrund verhindern soll. Erhältlich ist die EX113 in den Farben Schwarz, Grün und Gelb.

Die zuvor schon angesprochenen Abdeckungen der Anschlüsse sowie die Aufmachung des Gehäuses könnten suggerieren, dass die Powerbank wasserdicht ist. Dem ist jedoch nicht so. Die EX 113 verfügt weder über eine IP-Zertifizierung, noch ist sie wasserdicht. Laut Hersteller dienen die Abdeckungen als Spritzschutz, sodass die Powerbank zwar den ein oder anderen Kontakt mit Wasser verträgt, jedoch keinefalls vollständig unter Wasser gehalten werden sollte.

Die Bedienung der Powerbank ist recht einfach. Zum Laden wir die Powerbank über den Micro-USB-Anschluss mit einem handelsüblichen Ladeadapter verbunden. Zum Aufladen von Geräte genügt es, die in einen der beiden Standard-USB-Anschlüsse einzustecken. Über den Ein- und Ausschalter lässt sich der Ladevorgang starten, als auch durch doppeltes Klicken die Taschenlampe einschalten. Fünf kleine LEDs geben den Ladezustand der Powerbank in 20%-Schritten an.

Der Lieferumfang umfasst die Expower EX 113 Powerbank, ein Micro-USB-Kabel und eine kleine Anleitung, wobei gerade die deutsche Variante sehr, sehr knapp gehalten ist.

Fazit

Der externe Akku EX 133 von Expower ist durch seine Bauart definitiv ein Vertreter der Powerbanks für den Outdoor-Einsatz. Obacht geben sollte man jedoch bei den kleinen Einschränkungen, die die EX 113 mit sich bringt. Wer mehr als den klassischen Wanderurlaub will und Gefahr läuft „nasse Füße zu bekommen“, der sollte lieber zu einer wirklich wasserdichten Powerbank greifen.

Die Kapazität von 6000 mAh ist ebenfalls keine Bestleistung, reicht aber für zweimaliges Aufladen eines Smartphones aus und wird dafür mit einem geringen Gewicht honoriert. Die zusätzlichen Features sind gut gedacht, wenn auch nicht immer perfekt umgesetzt. So ist das Solarpanel eigentlich etwas zu klein dimensioniert und auch die LED könnte heller sein. Aber das ist bei dem Preis auch schon „Jammern auf hohem Niveau“.

Wer auf Wasserdichtigkeit verzichten kann, bekommt mit der EX 113 eine günstige und gute Powerbank für den nächsten Einsatz außerhalb der urbanen Zone.

1 2 3 4 5