Wie oft kann man ein Smartphone mit einer Powerbank aufladen?
Eine weitere, häufig gestellte Frage lautet: „Wie oft kann ich mein Smartphone denn mit Powerbank XYZ wieder aufladen?“. Diese Frage ist recht leicht zu beantworten, da sich der gesuchte Wert aus zwei technischen Angaben berechnen lässt.
Um die Anzahl der Ladevorgänge berechnen zu können, benötigt man:
- Die Kapazität des Smartphone- oder Tablet-Akkus
- Die Kapazität der Powerbank
Wer nicht sicher ist, was die Kapazität ist, kann die kurz in unserem Lexikon nachlesen. Um nun die Anzahl der Ladevorgänge zu ermitteln teilt man die Kapazität der Powerbank durch die Kapazität des Smartphone-Akkus.
Kapazität-Powerbank / Kapazität-Smartphone-Akku = Anzahl Ladevorgänge
In der Praxis kommt noch etwas Verlustleistung hinzu, doch dazu mehr im letzten Absatz.
Praxisbeispiel - so errechnet man die Anzahl der Ladevorgänge
Für unser Praxisbeispiel nehmen wir die B30 Powerbank von EC-Technology und als Smartphone ein Samsung Galaxy S6. Die Kapazitätswerte der beiden Akkus kann man zum Beispiel der Produktbeschreibung auf Amazon entnehmen. (Klar findet man die Angaben auch auf den Webseiten der Hersteller, jedoch muss man dort meist erst etwas länger suchen.)
- EC Technology B30: 22400 mAh
- Samsung Galaxy S6: 2550 mAh
Setzt man die Werte in die Formel aus dem ersten Absatz ein, ergibt sich folgendes Ergebnis:
22400 mAh / 2550 mAh ≈ 8,8
Rein rechnerisch lässt sich das Galaxy S6 also 8,8 mal vollständig mit der B30 Powerbank wieder aufladen, bevor die Powerbank selbst wieder an die Steckdose muss.
Leistungsverlust in der Praxis
Der Rechenweg in oben stehendem Absatz ist zwar theoretisch richtig, jedoch nicht zu 100 Prozent praxisnah. Denn in der Praxis hat ein Akku (und somit auch eine Powerbank) nicht immer 100% ihrer Leistung. Auch geht Energie in Form von Wärme verloren, die beim Ladevorgang oftmals auftritt. (Hier spricht man dann vom sogenannten Wirkungsgrad.)
Für ein realistischeres Ergebnis macht es also Sinn, diesen Energieverlust als Faktor mit in die Formel einzubringen. Wer hier 10% ansetzt ist auf jeden Fall auf der sicheren Seite. (Der Faktor wird in den meisten Fällen geringer sein. Wer jedoch mit leicht erhöhtem Faktor rechnet, weiß, dass er das Ergebnis auf jeden Fall schaffen wird.)
Für unser obiges Beispiel sähe die Formel dann wie folgt aus:
(22400 mAh * 0,9) / 2550 mAh ≈ 7,9
Unter Betrachtung der Verlustleistung lässt sich das Galaxy S6 also immer noch knapp 8 mal mit der Powerbank aufladen.
Kalkuliert man aber so knapp bzw. wählt eine so kleine Powerbank, dass zum Beispiel im Idealfall nur eine Aufladung herauskommt, kann es sein, dass unter Realbedingungen der Akku nicht einmal mehr ganz geladen wird. Deshalb ist es wichtig, die Verlustleistung in seine Rechnungen mit einzubeziehen.

Bei der EX113 (auch als EX-P01 vertrieben) von Expower handelt es sich um eine Powerbank aus der
Bei den Anschlüssen bietet die EX113 einen Micro-USB-Anschluss, um die Powerbank aufzuladen und zwei normale USB-Anschlüsse über die die eigentlichen Verbraucher angeschlossen und durch die Powerbank aufgeladen werden können. Alle Anschlüsse liegen bei der EX113 hinter Silikon-Abdeckungen, welche or Spritzwasser schützen sollen.
Das Gehäuse selbst besteht aus schlag- und stoßfestem ABS-Kunststoff und ist ober- und unterseitig mit Silikon beschichtet, was die Powerbank griffiger machen und zudem ein verrutschen auf dem jeweiligen Untergrund verhindern soll. Erhältlich ist die EX113 in den Farben Schwarz, Grün und Gelb.
Der externe Akku „Ultra Mini“ von EC Technology ist die dritte Powerbank aus der Klasse der kompakten externen Akkus, über die wir berichten. Im Vergleich zu den bereits getesteten Powerbanks (
Bei den Anschlüssen liegt die Ultra Mini im Durchschnitt aller von uns getesteten kompakten Powerbanks. So gibt es einen Micro-USB-Anschluss um die Ultra Mini selbst aufzuladen und einen Fullsize-USB-Anschluss um beliebige USB-Geräte mittels des Ultra Mini Akkus aufzuladen. Das ist nicht viel, wie gesagt aber de facto Standard für Powerbanks dieser Kategorie und Klasse.
Die Bedienung gleicht jener aller Konkurrenten im Vergleich. Über den Powerbutton lässt sich die Powerbank einschalten, die Taschenlampe aktivieren und in den SOS-Modus wechseln. Dadurch, dass nur 2 Anschlüsse vorhanden sind, einer zum Laden der Powerbak und einer zum Aufladen der angeschlossenen Geräte, kann es auch hier nicht zu Verwechslungen kommen. Eine eingebaute Statusleuchte, gibt Auskunft über den Ladezustand der Powerbank. Leuchtet die Lampe grün, ist noch Akkukapazität vorhanden, leuchtet sie rot, sollte der externe Akku zum Laden angeschlossen werden.
Der Anker Astro Mini ist, wie auch der von uns getestete
Das bedeutet im Umkehrschluss also, dass zumindest eine vollständige Ladung des eigenen Smartphones mittels der Astro Mini Powerbank möglich ist. Für die derzeit auf dem Markt befindlichen Tablets reicht es jedoch nicht mehr. Hier werden Sie keine vollständige Ladung erzielen. Somit wäre die Frage aus technischer Sicht geklärt. Die Antwort aus Nutzersicht finden Sie im Fazit des Artikels. Die Akkuzellen, die Anker im Astro Mini verbaut hat, stammen dabei von LG.
Wenn man den optischen Auftritt der Astro Mini in einem Wort beschreiben sollte, so wäre am ehesten das Attribut „klein“ treffend. Mit Abmessungen von 9,5 x 2,3 x 2,3 cm gehört die Astro Mini Powerbank, zu den kleinsten von uns vorgestellt Powerbanks. Und auch beim Gewicht, ist der Astro Mini ein externer Akku der Superlative. Mit 86 g ist die Powerbank leichter als so manches aktuelle Smartphone.
Die Bedienung gestaltet sich einfach. Dadurch, dass die Powerbank nur einen Ladeanschluss hat, muss das zu ladende Gerät an diesen Anschluss gesteckt werden, um den Ladevorgang zu beginnen. Weiter hat die Powerbank einen kleinen Schalter und eine LED verbaut, welche Auskunft über den Ladezustand geben soll. Dies gestaltet sich jedoch etwas schwierig, dass es sich nicht um eine mehrfarbige (RGB) LED handelt. Drückt man den Schalter kurzzeitig und leuchtet die LED für durchgängig, hat die Powerbank noch Strom. Drückt man den Schalter und die LED blinkt, so ist sie nahezu leer. Wie viel die Powerbank bei durchgängigem Leuchten ist, lässt sich jedoch nicht sagen.
Der externe Akku „Slim 2“ des Herstellers Poweradd gehört der Klasse der kompakten Powerbanks an. Durch seine handliche Größe und den runden Formfaktor eignet er sich ideal für den täglichen Einsatz.
Entsprechend dem kompakten Design ist der Slim 2 Akku nur mit zwei Anschlüssen versehen. Einem USB-Micro-Anschluss um den externen Akku selbst aufzuladen und einem Standard-USB-Anschluss, der dazu genutzt werden kann, beliebige USB-Geräte wie z.B. Smartphones aufzuladen. Hierbei kann der Ausgang einen maximalen Strom von 2,1 A zur Verfügung stellen, was auch für stromhungrige Verbraucher wie Tablets ausreicht. Poweradd gibt zudem an, dass der Ladeanschluss eine intelligente Regeltechnik verbaut hat, die den Ladestrom dem angeschlossenen Gerät anpasst.
In Sachen Bedienung und Nutzerfreundlichkeit bleibt Poweradd der kompakten Linie treu. So ist die Benutzung gerade zu minimalistisch. Das aufzuladende Gerät wird an den einzigen Ladeanschluss gesteckt. Mit einem Druck auf den einzigen Knopf am Slim 2 Akku wird der Ladevorgang gestartet. Auskunft über den aktuellen Ladezustand der Powerbank, geben vier kleine LEDs, die die Ladung in 25%-Schritten angeben. That’s it. Nicht mehr und nicht weniger, aber in jedem Falle ausreichend.