Testbericht: Expower EX113 / EX-P01
Bei der EX113 (auch als EX-P01 vertrieben) von Expower handelt es sich um eine Powerbank aus der Kategorie der Outdoorgeräte. Laut Hersteller handelt es sich bei der EX113 um den idealen Begleiter für alle Situationen in denen etwas rauher wird. Zudem besitzt die Expower ein eingebautes Solarpanel, was helfen soll, die Powerbank auch dann aufzuladen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist.
Ob die 6000 mAh starke Powerbank von Expower den Ansprüchen an ein Outdoorgeräts genügt und welche Schutzmechanismen sie mitbringt, wollen wir in nachfolgendem Artikel beleuchten. Denn längst nicht jedes als Outdoor-tauglich deklariertes Gerät, glänzt in der Praxis durch seine vermeintlichen Eigenschaften.
Expower EX113 - Kurzüberblick
[aawp box=“B00LNW26YW“]Technische Daten und Besonderheiten
Die Kapazität der EX113 ist herstellerseitig mit 6000 mAh angegeben, was zugegebenermaßen keine Glanzleistung ist. Kapazitäten in dieser Größenordnung bieten schon die von uns vorgestellten Powerbanks aus der Kategorie der Kompaktgeräte. Somit lässt sich mit dem externen Akku von Expower ein aktuelles Smartphone auch nur rund zwei mal wieder aufladen, bevor die Powerbank selbst wieder geladen werden muss.
Unterstützung beim Laden soll das integrierte Solarpanel bieten, was jedoch aufgrund der baulichen Größe nur bedingt eine Hilfe ist. Beim Versuch die Powerbank ausschließlich mittels Sonne aufzuladen, war die Powerbank auch nach 2 Tagen noch nicht komplett gefüllt. Somit kann das Solarpanel wirklich nur als Unterstützung, nicht aber als ernsthafte Alternative zum Aufladen der Powerbank betrachtet werden.
Bei den Anschlüssen bietet die EX113 einen Micro-USB-Anschluss, um die Powerbank aufzuladen und zwei normale USB-Anschlüsse über die die eigentlichen Verbraucher angeschlossen und durch die Powerbank aufgeladen werden können. Alle Anschlüsse liegen bei der EX113 hinter Silikon-Abdeckungen, welche or Spritzwasser schützen sollen.
Neben Solarpanel und der eigentlichen Ladefunktion im Sinne der Powerbank, bietet die EX113 noch eine eingebaute LED-Taschenlampe. Auch diese kann jedoch nur als Behelfslösung bezeichnet werden. Die Leuchtkraft mag ausreichen, um Nachts das Schlüsselloch oder etwas im Wanderrucksäcke zu finden. Als richtige Taschenlampe für Wanderungen oder den Outdoor-Einsatz ist die LED aber schlichtweg zu dunkel.
Design, Verarbeitung und Lieferumfang
Schauen wir uns das Design, das Gehäuse und dessen Verarbeitung an. Vor allem bei Powerbanks, die für den Outdoor-Einsatz geschaffen wurden, spielt das Gehäuse eine wichtige Rolle.
Mit Abmessungen von 14,2 * 7,5 * 1,3 cm und einem Gewicht von ca. 150g gibt sich der externe Akku von Expower recht kompakt. Theoretisch hätte dies sogar für eine Einordnung in die Klasse der kompakten Powerbanks gereicht. Da Expower das Gerät jedoch klar im Sektor der Outdoor-Geräte platziert hat, schreiben wir unseren Bericht auch dementsprechend unter den entsprechenden Gesichtspunkten.
Die Bauform der Powerbank ist rechteckig, wobei das Gerät mit 1,3 cm zudem recht flach ausfällt. Am oberen Ende der Powerbank ist eine Öse, sodass der Akku mittels Band oder Karabinerhaken auch am Rucksack bzw. Gepäck befestigt werden kann. Dies ist ein gutes und sinnvolles Feature, um Platz im Rucksack zu sparen.
Das Gehäuse selbst besteht aus schlag- und stoßfestem ABS-Kunststoff und ist ober- und unterseitig mit Silikon beschichtet, was die Powerbank griffiger machen und zudem ein verrutschen auf dem jeweiligen Untergrund verhindern soll. Erhältlich ist die EX113 in den Farben Schwarz, Grün und Gelb.
Die zuvor schon angesprochenen Abdeckungen der Anschlüsse sowie die Aufmachung des Gehäuses könnten suggerieren, dass die Powerbank wasserdicht ist. Dem ist jedoch nicht so. Die EX 113 verfügt weder über eine IP-Zertifizierung, noch ist sie wasserdicht. Laut Hersteller dienen die Abdeckungen als Spritzschutz, sodass die Powerbank zwar den ein oder anderen Kontakt mit Wasser verträgt, jedoch keinefalls vollständig unter Wasser gehalten werden sollte.
Die Bedienung der Powerbank ist recht einfach. Zum Laden wir die Powerbank über den Micro-USB-Anschluss mit einem handelsüblichen Ladeadapter verbunden. Zum Aufladen von Geräte genügt es, die in einen der beiden Standard-USB-Anschlüsse einzustecken. Über den Ein- und Ausschalter lässt sich der Ladevorgang starten, als auch durch doppeltes Klicken die Taschenlampe einschalten. Fünf kleine LEDs geben den Ladezustand der Powerbank in 20%-Schritten an.
Der Lieferumfang umfasst die Expower EX 113 Powerbank, ein Micro-USB-Kabel und eine kleine Anleitung, wobei gerade die deutsche Variante sehr, sehr knapp gehalten ist.
Fazit
Der externe Akku EX 133 von Expower ist durch seine Bauart definitiv ein Vertreter der Powerbanks für den Outdoor-Einsatz. Obacht geben sollte man jedoch bei den kleinen Einschränkungen, die die EX 113 mit sich bringt. Wer mehr als den klassischen Wanderurlaub will und Gefahr läuft „nasse Füße zu bekommen“, der sollte lieber zu einer wirklich wasserdichten Powerbank greifen.
Die Kapazität von 6000 mAh ist ebenfalls keine Bestleistung, reicht aber für zweimaliges Aufladen eines Smartphones aus und wird dafür mit einem geringen Gewicht honoriert. Die zusätzlichen Features sind gut gedacht, wenn auch nicht immer perfekt umgesetzt. So ist das Solarpanel eigentlich etwas zu klein dimensioniert und auch die LED könnte heller sein. Aber das ist bei dem Preis auch schon „Jammern auf hohem Niveau“.
Wer auf Wasserdichtigkeit verzichten kann, bekommt mit der EX 113 eine günstige und gute Powerbank für den nächsten Einsatz außerhalb der urbanen Zone.

Der externe Akku „Ultra Mini“ von EC Technology ist die dritte Powerbank aus der Klasse der kompakten externen Akkus, über die wir berichten. Im Vergleich zu den bereits getesteten Powerbanks (
Bei den Anschlüssen liegt die Ultra Mini im Durchschnitt aller von uns getesteten kompakten Powerbanks. So gibt es einen Micro-USB-Anschluss um die Ultra Mini selbst aufzuladen und einen Fullsize-USB-Anschluss um beliebige USB-Geräte mittels des Ultra Mini Akkus aufzuladen. Das ist nicht viel, wie gesagt aber de facto Standard für Powerbanks dieser Kategorie und Klasse.
Die Bedienung gleicht jener aller Konkurrenten im Vergleich. Über den Powerbutton lässt sich die Powerbank einschalten, die Taschenlampe aktivieren und in den SOS-Modus wechseln. Dadurch, dass nur 2 Anschlüsse vorhanden sind, einer zum Laden der Powerbak und einer zum Aufladen der angeschlossenen Geräte, kann es auch hier nicht zu Verwechslungen kommen. Eine eingebaute Statusleuchte, gibt Auskunft über den Ladezustand der Powerbank. Leuchtet die Lampe grün, ist noch Akkukapazität vorhanden, leuchtet sie rot, sollte der externe Akku zum Laden angeschlossen werden.
Der Anker Astro Mini ist, wie auch der von uns getestete
Das bedeutet im Umkehrschluss also, dass zumindest eine vollständige Ladung des eigenen Smartphones mittels der Astro Mini Powerbank möglich ist. Für die derzeit auf dem Markt befindlichen Tablets reicht es jedoch nicht mehr. Hier werden Sie keine vollständige Ladung erzielen. Somit wäre die Frage aus technischer Sicht geklärt. Die Antwort aus Nutzersicht finden Sie im Fazit des Artikels. Die Akkuzellen, die Anker im Astro Mini verbaut hat, stammen dabei von LG.
Wenn man den optischen Auftritt der Astro Mini in einem Wort beschreiben sollte, so wäre am ehesten das Attribut „klein“ treffend. Mit Abmessungen von 9,5 x 2,3 x 2,3 cm gehört die Astro Mini Powerbank, zu den kleinsten von uns vorgestellt Powerbanks. Und auch beim Gewicht, ist der Astro Mini ein externer Akku der Superlative. Mit 86 g ist die Powerbank leichter als so manches aktuelle Smartphone.
Die Bedienung gestaltet sich einfach. Dadurch, dass die Powerbank nur einen Ladeanschluss hat, muss das zu ladende Gerät an diesen Anschluss gesteckt werden, um den Ladevorgang zu beginnen. Weiter hat die Powerbank einen kleinen Schalter und eine LED verbaut, welche Auskunft über den Ladezustand geben soll. Dies gestaltet sich jedoch etwas schwierig, dass es sich nicht um eine mehrfarbige (RGB) LED handelt. Drückt man den Schalter kurzzeitig und leuchtet die LED für durchgängig, hat die Powerbank noch Strom. Drückt man den Schalter und die LED blinkt, so ist sie nahezu leer. Wie viel die Powerbank bei durchgängigem Leuchten ist, lässt sich jedoch nicht sagen.
Der externe Akku „Slim 2“ des Herstellers Poweradd gehört der Klasse der kompakten Powerbanks an. Durch seine handliche Größe und den runden Formfaktor eignet er sich ideal für den täglichen Einsatz.
Entsprechend dem kompakten Design ist der Slim 2 Akku nur mit zwei Anschlüssen versehen. Einem USB-Micro-Anschluss um den externen Akku selbst aufzuladen und einem Standard-USB-Anschluss, der dazu genutzt werden kann, beliebige USB-Geräte wie z.B. Smartphones aufzuladen. Hierbei kann der Ausgang einen maximalen Strom von 2,1 A zur Verfügung stellen, was auch für stromhungrige Verbraucher wie Tablets ausreicht. Poweradd gibt zudem an, dass der Ladeanschluss eine intelligente Regeltechnik verbaut hat, die den Ladestrom dem angeschlossenen Gerät anpasst.
In Sachen Bedienung und Nutzerfreundlichkeit bleibt Poweradd der kompakten Linie treu. So ist die Benutzung gerade zu minimalistisch. Das aufzuladende Gerät wird an den einzigen Ladeanschluss gesteckt. Mit einem Druck auf den einzigen Knopf am Slim 2 Akku wird der Ladevorgang gestartet. Auskunft über den aktuellen Ladezustand der Powerbank, geben vier kleine LEDs, die die Ladung in 25%-Schritten angeben. That’s it. Nicht mehr und nicht weniger, aber in jedem Falle ausreichend.
Die Astro Pro2 Powerbank des renommierten Herstellers Anker® bietet in ihrer zweiten Generation eine Akku-Kapazität von 20.000 mAh. Somit spielt sie in einer Liga mit Konkurrenten wie der
Um den Ladezustand und die Spannung des Multi-Volt-Ports festzustellen, bietet der externe Akku von Anker ein kleines LCD-Display, welches jedoch recht gut ablesbar ist.