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Powerbanks – die mobilen Akkus

Was ist eine Powerbank?Bei Powerbanks sind externe Akkus bzw. Akkupacks. Bei einer Powerbank handelt es sich also um ein Gerät, welches im Normalfall einen fest verbauten Akku, einen Lade- und einen Entlade-Anschluss und vielleicht sogar eine Akkustandsanzeige hat und mit dem siche in anderes Gerät wie z.B. ein Smartphone aufladen lässt.

Der verbaute Akku, der je nach Größe der Powerbank eine Kapazität von wenigen hundert bis mehreren tausend Milliamperestunden haben kann, ist das Kernstück einer Powerbank und die wesentliche Komponente bei der Auswahl und dem Kauf einer Powerbank.

Was für einen Nutzen hat eine Powerbank?

Funktionsweise einer PowerbankDer Nutzen einer Powerbank lässt sich am besten erklären, wenn man sich anschaut, wie eine Powerbank funktioniert und wie sie benutzt wird.

Die typische Benutzung einer Powerbank sieht wie folgt aus:

  1. Akku der Powerbank wird an einer Stromquelle (z.B. Steckdose) aufgeladen
    2. Powerbank lädt unterwegs andere Geräte aus eigenem Energiespeicher wieder auf

Eine Powerbank ist also ein Gerät, welches es einem ermöglicht auch dann seine Endgeräte wie Smartphone, Tablet oder Kamera aufzuladen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Das schafft vor allem mehr Freiheit, Mobilität und Flexibilität bei der Nutzung seiner Smart Devices.

Wie lädt man eine Powerbank auf?

Aufgeladen werden Powerbanks mittels einem (passendem) Netzteil an einer Steckdose oder über ein USB-Kabel an nahezu jedem USB-Anschluss wie z.B. dem eines Laptops. Bei den Netzteilen handelt es sich meistens um USB-Netzteile, wie sie zum Beispiel auch zum Aufladen von Smartphones genutzt werden. Nur Powerbanks mit besonders großem Akku wie z.B. die MP-50000 von XTPower verzichten auf einen USB-Auflade-Anschluss und lassen sich ausschließlich über eine spezielles, mitgeliefertes Netzteil aufladen.

Generell ist jedoch festzuhalten, dass das Aufladen der Powerbank per Steckdosen-Netzteil in der Regel ein wesentlich schnellerer Ladevorgang erzielt, sodass man, wenn man es eilig hat, in jedem Fall das Laden per Netzteil, dem Laden an einem beliebigen USB-Anschluss vorziehen sollte.

Wer seiner Powerbank etwas gutes tun möchte und die Lebenszeit des verbauten Akkus erhöhen möchte, sollte einen Blick auf unsere Tipps zur Akkupflege werfen.

Wie funktioniert eine Powerbank?

Aufbau einer PowerbankIst die Powerbank einmal aufgeladen, lassen sich über deren USB-Anschlüsse alle beliebigen USB-Geräte wie z.B. Smartphone, Tablet oder Smartwatch aufladen. Dabei gibt die Powerbank Energie aus ihrem eingebauten Akku ab und lädt damit die angeschlossenen Geräte auf.

Ob die Powerbank genug Energie hat, um zum Beispiel ein angeschlossenes Tablet vollständig aufzuladen oder ob es sogar für mehrere Ladevorgänge des Tablets reicht, bis die Powerbank selbst wieder an die Steckdose muss, lässt sich aus den Kapazitätwerten errechnen.

Vereinfacht gesagt: Kapazität-Powerbank / Kapazität-Tablet-Akku = Anzahl der möglichen Ladevorgänge. Wie es genau geht, steht in unserem F.A.Q.-Artikel zum Thema „Wie oft kann ich mein Smartphone mit einer Powerbank aufladen„.

Was für Powerbanktypen gibt es?

Powerbanks gibt es in verschiedenen Größen, Formen, Farben und in verschiedenen Ausstattungsvarianten. Von der Lippenstift großen Minip-Powerbank, über das Designerstück, bishin zur Hightech-Lösung mit Display, Taschenlampe und eingebautem Lautsprecher ist alles möglich.

Ausstattung und Design bleiben Geschmacksache und können vom Käufer allein bewertet werden. Hierfür eine Empfehlung auszusprechen wäre unseriös. Für Kapazität und Verarbeitungsqualität gilt dies jedoch nicht.

Denn grundsätzlich gilt folgende Faustregel: Je größer (von den Maßen her) die Powerbank, umso höher die die Akkukapazität und umso öfter kann das Smartphone/Tablet/etc. damit aufgeladen werden. Eine zentrale Frage, noch vor Design und Funktionalität, sollte also sein: „Was will ich mit der Powerbank bezwecken?“.

Will ich vielleicht nur die letzten 2-3 Stunden eines Arbeitstages überbrücken, dann reicht eine kleine und günstige Powerbank wie z.B. die Poweradd Slim2. Möchte ich hingegen auf Expedition oder Abenteuerurlaub gehen und brauche mehrere Tage, bis Wochen eine autarke Lösung, dann sollte ich eher eine größere Powerbank wie z.B. die MP-50000 oder gleich eine wasserdichte Powerbank wählen.

Was kostet eine gute Powerbank?

Was kostet eine PowerbankDie Preisspanne bei Powerbanks reicht von knapp 10€ bis weit über 100€. Da kommt schnell die Frage auf: „Woran erkenne ich eine gute Powerbank und was kostet sie?“. Die Antwort darauf ist nicht Pauschal zu beantworten, da der Preis auch immer vom verbauten Akku und dessen Kapazität, respektive Leistung, abhängt.

Die Kapazität einer Powerbank kann man jedoch nutzen, um den besten Preis herauszufinden. Hat man sich auf eine gewünschte Kapazität festgelegt, z.B. 20.000 mAh, dann hilft eine Suche nach genau diesem Begriff, um zu schauen, wie viel Geld man für diese Leistung ausgeben sollte. Im Endeffekt kann man sich für die günstigste Powerbank in den Suchergebnissen entscheiden, weil das wesentliche Element, die Kapazität, bei allen Produkten der Suche identisch ist.

Die preisliche Differenz ergibt sich dann nur noch aus Optik und Zusatzfunktionen, sodass jedem selbst überlassen ist, ob man für einen Farbflecks oder eine LED-Taschenlampe X € Aufschlag zahlen möchte.

Eine Übersicht über gängige und getestete Powerbanks finden Sie auch auf unserer Powerbank-Detailseite. Vertrauen Sie lieber auf die Erfahrung anderer Kunden, dann schauen Sie doch einmal unsere Powerbank Bestseller-Liste an, die sich aus den tagesaktuellen Amazon-Verkaufszahlen zusammensetzt.

Solarladegeräte für Smartphones - Alles was man wissen muss

Solarladegerät in BetriebSolarladegeräte sind Ladegeräte, die ihre Strom primär aus Sonnenernergie erzeugen. Ein Solarladgerät wandelt also vereinfacht gesagt Sonnenstrahlen in Strom um und lädt mit diesem Strom dann zum Beispiel ein Smartphone auf.

Somit bieten Solarladegeräte die Möglichkeit, fernab von jeder Steckdose, Smartphones und Tablets aufladen zu können. Dies macht Solarladegeräte zu extrem flexiblen Helfern, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn nicht sichergestellt werden kann, dass eine Steckdose oder andere Stromquelle in erreichbarer Nähe ist.

Aber auch für umweltbewusste Nutzer eignen sich Solarladegeräte perfekt, da sie so ihr Smartphone rein mit „grüner“ Sonnenkraft aufladen können.

Wie funktioniert ein Solarladegerät?

Ein Solarladegerät wandelt mit Hilfe von Solarzellen (mehr dazu im Lexikon) Sonnenenergie in elektrische Energie um. Diese wird mittels einer sogenannten Ladeschaltung auf eine konstante Spannung (z.B. 5V) gebracht, mit der sich dann über z.B. einen USB-Anschluss am Ladegerät weitere Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Kameras aufladen lassen.

Funktionsweise Solarladegerät

Theoretisch funktioniert dies auch mit künstlichen Lichtquellen wie Glühbirnen, Halogen- oder LED-Leuchten. In der Praxis ist hier der Wirkungsgrad jedoch wesentlich geringer, sodass weniger Strom erzeugt wird und das Ladegerät langsamer lädt. Es ist also immer ratsam, das Solarladegerät auch in die Sonne zu legen.

Was für Solarladegeräte-Typen gibt es?

Prinzipiell kann man Solarladegeräte in zwei Kategorien unterscheiden. In reine Solarladegeräte, so wie sie in obigem Absatz erklärt sind, und in Solarladegeräte mit eingebautem Akku.

Solarladegerät ohne Akku

Solarladegerät ohne Akku

Reine Solarladegeräte sind bei gleicher Leistung der verbauten Solarzellen kleiner und leichter als Solarladegeräte mit Akkus, da sie eben keinen Platz für den Akku bieten müssen. Auch preislich liegen reine Solarladegeräte bei gleicher Leistung unter jenen mit fest verbautem Akku.

Im Gegenteil zu den Ladegeräten mit Akku, laden reine Solarladegeräte aber auch nur, wenn sie in der Sonne liegen. Hört die Sonne auf zu scheinen, wird das angeschlossene Gerät auch nicht mehr aufgeladen.

Solarladegeräte mit eingebautem Akku umgehen dieses Problem. Der Akku dient als Zwischenspeicher und wird permanent, jedes mal wenn die Sonne scheint, aufgeladen. Schließt man ein Smartphone an ein solches Ladegerät, wird das Smartphone aus der zwischengespeicherten Energie des verbauten Akkus aufgeladen.

Solarladegerät mit Akku

Solarladegerät mit Akku

Solarladegerät mit Akku haben also den entscheidenden Vorteil, dass man tagsüber das Ladegerät in der Sonne liegen lassen kann und nachts, wenn der Smartphone-Akku leer ist und keine Sonne mehr scheint, dennoch das Smartphone mit dem zwischengespeicherten Solarstrom laden kann.

Wer bereits eine Powerbank besitzt kann übrigens ohne Probleme zu den günstigeren Ladegeräten ohne Akku greifen und einfach tagsüber die Powerbank an das Solarladegerät anschließen, um dann nachts Smartphone, Tablet und Kamera mit der Powerbank zu laden.

Dieses zweistufige Laden, wie es bei Solarladegeräten mit Akku bzw. einem Solarladegerät mit anschlossener Powerbank der Fall ist, ist aus mehreren Gründen sinnvoll. So brauchen Solarladegeräte relativ lange um genug Strom zu produzieren, um ein Smartphone aufzuladen. Eine vollständige Ladung kann, je nach Panel, bis zu 24 Stunden Sonnenlicht benötigen. Zum anderen möchte man das Smartphone normalerweise tagsüber (wenn die Sonne scheint) nutzen und nachts, während man schläft, laden.

Was kostet ein gutes Solarladegerät für Smartphones?

Wie bei vielen Dingen im Leben, gibt es auch Solarladegeräte in allen Preisklassen. Angefangen bei 25€ bis hin zu 500€ und mehr ist alles möglich. Doch wie viel muss man für ein gutes Solarladegerät ausgeben?

Hierzu sollte man zuerst wissen, dass das Solarpanel das teuerste am Solarladegerät ist. Selbst bei Ladegeräten mit eingebautem Akku, spielt der Akku beim Preis nur eine untergeordnete Rolle. Weiter gilt - je größer das Solarpanel, umso mehr Strom kann es erzeugen (und damit Geräte schneller aufladen) und umso teurer ist es.

Entscheidet man sich für ein Solarladegerät mit eingebautem Akku, so kommt man mit einem kleineren Solarmodul aus, da das Panel ja konstant Leistung im Akku zwischenspeichert und somit mehr Zeit für den Ladevorgang bereit steht. Wählt man stattdessen ein Ladegerät ohne Akku, sollte man ein größeres, mit einer höheren Watt-Leistung wählen, damit sich der Ladevorgang nicht zu sehr in die Länge zieht.

Solarladegeräte mit Akku gibt es ab ca. 25€. Ein gutes Einsteigergerät ist zum Beispiel das Apollo 3 von Poweradd.Für ein Solarladegerät ohne Akku muss man wegen des größeres Solarpanels etwas tiefer in die Tasche greifen. (Kombiniert man es mit einer Powerbank erhält man dank dem größeren Panel jedoch eine sehr potente, schnell ladende Kombination.) Ein gutes Einsteigerladegerät ohne Akku ist zum Beispiel das faltbare 15W Solarpanel von RAVPower.

Mehr Auswahl, Empfehlungen und weitere Informationen finden Sie auf unserer Smartphone Solarladegeräte Seite.

Solarladegeräte - darauf ist beim Kauf zu achten

Nachdem wir nun geklärt haben, was Solarladegeräte sind, wie sie funktionieren und wie viel man für ein Solarladegerät für Smartphones oder Tablets ausgeben muss, fassen wir nun noch einmal kurz zusammen, worauf beim Kauf zu achten ist.

Das Solarpanel

Was für ein Endgerät soll mit dem Panel aufgeladen werden? Smartphone, Tablet, Kamera? Immer nur ein Gerät oder mehrere Geräte gleichzeitig? Hieraus ergibt sich das gesuchte Solarpanel.

Im Idealfall addiert man die Akkukapazitäten der aufzuladenden Geräte und teilt sie durch die Leistung des Solarpanels. So kann man ausrechnen wie lange es dauert, die Geräte aufzuladen.

Akku-Smartphone: 3500 mAh
Akku-Kamera: 4500 mAh
Gesamt-Akku: 8000 mAh

Leistung-Solarladegerät: 14W = 2800 mAh

8000 mAh (Gesamt-Akku) / 2800 mA (Ladegerät Leistung) ≈ 2,85h = 2 Stunden und 51 Minuten

In obigem Rechenbeispiel dauert das Aufladen von Smartphone und Kamera im Idealfall also 2 Stunden und 51 Minuten. In der Praxis sollte man dabei aber noch bedenken, dass die Sonne nicht immer scheint bzw. der Himmel ab und an auch bewölkt ist und der Ladevorgang dann länger dauert.

Möchte man nur sein Smartphone aufladen, würde auch ein leistungsschwächeres Solarladegerät reichen. Ist die Akku-Gesamkapazität größer, weil man vielleicht noch einen Laptop aufladen möchte, so sollte das Solarpanel größer skaliert werden als in obigem Beispiel.

Größe und Gewicht

Je nachdem wie man reist, spielen Größe und Gewicht eine Rolle. Ein 50W Solarladegerät wird man nur schwerlich in das Handgepäck im Flugzeug bekommen. Auch könnte solch ein Panel zu groß für eine Rucksack- oder Fahrradreise sein.

Beim Kauf sollte man also immer das zur Verfügung stehende Gepäckvolumen im Hinterkopf behalten und den bestmöglichen Kompromiss aus Leistung und Größe des Solarladegeräts suchen.

Anschlussmöglichkeiten

Solarladegerät - BesfestigungsmöglichkeitenKommen wir zurück zur Eingangsfrage der Kaufberatung. Welche Geräte sollen aufgeladen werden? Wenn es nur Smartphone und Tablet sind, reicht ein Solarladegerät mit USB-Anschlüssen.

Sollen hingegen auch Videokamera oder Laptop aufgeladen werden, ist darauf zu achten, dass das Solarladegerät auch die passenden Anschlüsse hierfür bietet. (Oder das ein passender Adapter zur Verfügung steht.)

Die meisten Solarladegeräte haben übrigens eine Ausgangsspannung von 5V was ideal für USB-Geräte ist. Sollen andere Geräte aufgeladen werden, die z.B. 12V Spannung benötigen, ist darauf zu achten, dass das Ladegerät einen Spannungsschalter oder einen extra 12V Ausgang hat.

Befestigungs- und Anbringungsmöglichkeiten

Wer mit dem Rucksack reist, campt oder einen Outdoor-Urlaub plant, sollte sich zudem nach Befestigungsmöglichkeiten umsehen. Nicht immer ist es möglich, das Ladegerät einfach auf den Bode zu legen.

In solchen Fällen ist es hilfreich, wenn das Solarladegerät Haken, Ösen oder Kletten bietet, mit dem man es zum Beispiel am Fahrrad, Zelt oder Rucksack befestigen kann.


 

Wir sind uns sicher: Das passende Solarladegerät für Sie finden Sie in unserer Übersichtsliste. Sollten Sie dennoch fragen haben, scheuen Sie sich nicht, mit uns in Kontakt zu treten. Wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl des richtigen Ladegeräts.

Wie oft kann man ein Smartphone mit einer Powerbank aufladen?

Eine weitere, häufig gestellte Frage lautet: „Wie oft kann ich mein Smartphone denn mit Powerbank XYZ wieder aufladen?“. Diese Frage ist recht leicht zu beantworten, da sich der gesuchte Wert aus zwei technischen Angaben berechnen lässt.

Um die Anzahl der Ladevorgänge berechnen zu können, benötigt man:

  • Die Kapazität des Smartphone- oder Tablet-Akkus
  • Die Kapazität der Powerbank

Wer nicht sicher ist, was die Kapazität ist, kann die kurz in unserem Lexikon nachlesen. Um nun die Anzahl der Ladevorgänge zu ermitteln teilt man die Kapazität der Powerbank durch die Kapazität des Smartphone-Akkus.

Kapazität-Powerbank / Kapazität-Smartphone-Akku = Anzahl Ladevorgänge

In der Praxis kommt noch etwas Verlustleistung hinzu, doch dazu mehr im letzten Absatz.

Praxisbeispiel - so errechnet man die Anzahl der Ladevorgänge

Für unser Praxisbeispiel nehmen wir die B30 Powerbank von EC-Technology und als Smartphone ein Samsung Galaxy S6. Die Kapazitätswerte der beiden Akkus kann man zum Beispiel der Produktbeschreibung auf Amazon entnehmen. (Klar findet man die Angaben auch auf den Webseiten der Hersteller, jedoch muss man dort meist erst etwas länger suchen.)

  • EC Technology B30: 22400 mAh
  • Samsung Galaxy S6: 2550 mAh

Setzt man die Werte in die Formel aus dem ersten Absatz ein, ergibt sich folgendes Ergebnis:

22400 mAh / 2550 mAh ≈ 8,8

Rein rechnerisch lässt sich das Galaxy S6 also 8,8 mal vollständig mit der B30 Powerbank wieder aufladen, bevor die Powerbank selbst wieder an die Steckdose muss.

Leistungsverlust in der Praxis

Der Rechenweg in oben stehendem Absatz ist zwar theoretisch richtig, jedoch nicht zu 100 Prozent praxisnah. Denn in der Praxis hat ein Akku (und somit auch eine Powerbank) nicht immer 100% ihrer Leistung. Auch geht Energie in Form von Wärme verloren, die beim Ladevorgang oftmals auftritt. (Hier spricht man dann vom sogenannten Wirkungsgrad.)

Für ein realistischeres Ergebnis macht es also Sinn, diesen Energieverlust als Faktor mit in die Formel einzubringen. Wer hier 10% ansetzt ist auf jeden Fall auf der sicheren Seite. (Der Faktor wird in den meisten Fällen geringer sein. Wer jedoch mit leicht erhöhtem Faktor rechnet, weiß, dass er das Ergebnis auf jeden Fall schaffen wird.)

Für unser obiges Beispiel sähe die Formel dann wie folgt aus:

(22400 mAh * 0,9) / 2550 mAh ≈ 7,9

Unter Betrachtung der Verlustleistung lässt sich das Galaxy S6 also immer noch knapp 8 mal mit der Powerbank aufladen.

Kalkuliert man aber so knapp bzw. wählt eine so kleine Powerbank, dass zum Beispiel im Idealfall nur eine Aufladung herauskommt, kann es sein, dass unter Realbedingungen der Akku nicht einmal mehr ganz geladen wird. Deshalb ist es wichtig, die Verlustleistung in seine Rechnungen mit einzubeziehen.

Testbericht: Expower EX113 / EX-P01

Expower EX113-EX-P01 - AnsichtenBei der EX113 (auch als EX-P01 vertrieben) von Expower handelt es sich um eine Powerbank aus der Kategorie der Outdoorgeräte. Laut Hersteller handelt es sich bei der EX113 um den idealen Begleiter für alle Situationen in denen etwas rauher wird. Zudem besitzt die Expower ein eingebautes Solarpanel, was helfen soll, die Powerbank auch dann aufzuladen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist.

Ob die 6000 mAh starke Powerbank von Expower den Ansprüchen an ein Outdoorgeräts genügt und welche Schutzmechanismen sie mitbringt, wollen wir in nachfolgendem Artikel beleuchten. Denn längst nicht jedes als Outdoor-tauglich deklariertes Gerät, glänzt in der Praxis durch seine vermeintlichen Eigenschaften.

Expower EX113 - Kurzüberblick

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Technische Daten und Besonderheiten

Die Kapazität der EX113 ist herstellerseitig mit 6000 mAh angegeben, was zugegebenermaßen keine Glanzleistung ist. Kapazitäten in dieser Größenordnung bieten schon die von uns vorgestellten Powerbanks aus der Kategorie der Kompaktgeräte. Somit lässt sich mit dem externen Akku von Expower ein aktuelles Smartphone auch nur rund zwei mal wieder aufladen, bevor die Powerbank selbst wieder geladen werden muss.

Unterstützung beim Laden soll das integrierte Solarpanel bieten, was jedoch aufgrund der baulichen Größe nur bedingt eine Hilfe ist. Beim Versuch die Powerbank ausschließlich mittels Sonne aufzuladen, war die Powerbank auch nach 2 Tagen noch nicht komplett gefüllt. Somit kann das Solarpanel wirklich nur als Unterstützung, nicht aber als ernsthafte Alternative zum Aufladen der Powerbank betrachtet werden.

Expower EX113-EX-P01 - AnschlüsseBei den Anschlüssen bietet die EX113 einen Micro-USB-Anschluss, um die Powerbank aufzuladen und zwei normale USB-Anschlüsse über die die eigentlichen Verbraucher angeschlossen und durch die Powerbank aufgeladen werden können. Alle Anschlüsse liegen bei der EX113 hinter Silikon-Abdeckungen, welche or Spritzwasser schützen sollen.

Neben Solarpanel und der eigentlichen Ladefunktion im Sinne der Powerbank, bietet die EX113 noch eine eingebaute LED-Taschenlampe. Auch diese kann jedoch nur als Behelfslösung bezeichnet werden. Die Leuchtkraft mag ausreichen, um Nachts das Schlüsselloch oder etwas im Wanderrucksäcke zu finden. Als richtige Taschenlampe für Wanderungen oder den Outdoor-Einsatz ist die LED aber schlichtweg zu dunkel.

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

Schauen wir uns das Design, das Gehäuse und dessen Verarbeitung an. Vor allem bei Powerbanks, die für den Outdoor-Einsatz geschaffen wurden, spielt das Gehäuse eine wichtige Rolle.

Mit Abmessungen von 14,2 * 7,5 * 1,3 cm und einem Gewicht von ca. 150g gibt sich der externe Akku von Expower recht kompakt. Theoretisch hätte dies sogar für eine Einordnung in die Klasse der kompakten Powerbanks gereicht. Da Expower das Gerät jedoch klar im Sektor der Outdoor-Geräte platziert hat, schreiben wir unseren Bericht auch dementsprechend unter den entsprechenden Gesichtspunkten.

Die Bauform der Powerbank ist rechteckig, wobei das Gerät mit 1,3 cm zudem recht flach ausfällt. Am oberen Ende der Powerbank ist eine Öse, sodass der Akku mittels Band oder Karabinerhaken auch am Rucksack bzw. Gepäck befestigt werden kann. Dies ist ein gutes und sinnvolles Feature, um Platz im Rucksack zu sparen.

Expower EX113-EX-P01 - KarabinerDas Gehäuse selbst besteht aus schlag- und stoßfestem ABS-Kunststoff und ist ober- und unterseitig mit Silikon beschichtet, was die Powerbank griffiger machen und zudem ein verrutschen auf dem jeweiligen Untergrund verhindern soll. Erhältlich ist die EX113 in den Farben Schwarz, Grün und Gelb.

Die zuvor schon angesprochenen Abdeckungen der Anschlüsse sowie die Aufmachung des Gehäuses könnten suggerieren, dass die Powerbank wasserdicht ist. Dem ist jedoch nicht so. Die EX 113 verfügt weder über eine IP-Zertifizierung, noch ist sie wasserdicht. Laut Hersteller dienen die Abdeckungen als Spritzschutz, sodass die Powerbank zwar den ein oder anderen Kontakt mit Wasser verträgt, jedoch keinefalls vollständig unter Wasser gehalten werden sollte.

Die Bedienung der Powerbank ist recht einfach. Zum Laden wir die Powerbank über den Micro-USB-Anschluss mit einem handelsüblichen Ladeadapter verbunden. Zum Aufladen von Geräte genügt es, die in einen der beiden Standard-USB-Anschlüsse einzustecken. Über den Ein- und Ausschalter lässt sich der Ladevorgang starten, als auch durch doppeltes Klicken die Taschenlampe einschalten. Fünf kleine LEDs geben den Ladezustand der Powerbank in 20%-Schritten an.

Der Lieferumfang umfasst die Expower EX 113 Powerbank, ein Micro-USB-Kabel und eine kleine Anleitung, wobei gerade die deutsche Variante sehr, sehr knapp gehalten ist.

Fazit

Der externe Akku EX 133 von Expower ist durch seine Bauart definitiv ein Vertreter der Powerbanks für den Outdoor-Einsatz. Obacht geben sollte man jedoch bei den kleinen Einschränkungen, die die EX 113 mit sich bringt. Wer mehr als den klassischen Wanderurlaub will und Gefahr läuft „nasse Füße zu bekommen“, der sollte lieber zu einer wirklich wasserdichten Powerbank greifen.

Die Kapazität von 6000 mAh ist ebenfalls keine Bestleistung, reicht aber für zweimaliges Aufladen eines Smartphones aus und wird dafür mit einem geringen Gewicht honoriert. Die zusätzlichen Features sind gut gedacht, wenn auch nicht immer perfekt umgesetzt. So ist das Solarpanel eigentlich etwas zu klein dimensioniert und auch die LED könnte heller sein. Aber das ist bei dem Preis auch schon „Jammern auf hohem Niveau“.

Wer auf Wasserdichtigkeit verzichten kann, bekommt mit der EX 113 eine günstige und gute Powerbank für den nächsten Einsatz außerhalb der urbanen Zone.

Testbericht: EC Technology® Ultra Mini

EC Technology Ultra Mini - ProduktbildDer externe Akku „Ultra Mini“ von EC Technology ist die dritte Powerbank aus der Klasse der kompakten externen Akkus, über die wir berichten. Im Vergleich zu den bereits getesteten Powerbanks (Anker Astro Mini und Poweradd Slim 2), wirkt der Ultra Mini fast etwas sperrig. Kein Wunder, denn er ist von der Maßen her auch der Größte im Test.

Das Ultra im Namen bezieht sich beim EC Technology Ultra Mini dementsprechend eher auf die gebotene Akkukapazität im Verhältnis zu den Baumaßen als auf die Baumaße selbst. Mit einer Kapazität von rund 6000 mAh ist er der stärkste externe Akku im Bereich der (noch) kompakten Powerbanks.

Ob sich Mehrpreis und die höhere Gewicht im Vergleich zur Konkurrenz lohnen, wollen wir in folgendem Artikel klären.

EC Technology® Ultra Mini - Kurzüberblick

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Technische Daten und Besonderheiten

Mit einer Kapazität von 6000 mAh gehört auch der Ultra Mini von EC Technology nicht zu den ausdauerndsten Powerbanks auf dem Markt. Einer XT-Power MP-50000 kann er bei weitem nicht das Wasser reichen, doch das ist auch gar nicht möglich. Denn zwischen diesen beiden Powerbanks liegt ein klarer Unterschied in der Zielgruppe. Will die XT-Power möglichst viel Akkuleistung bieten, legt der Ultra Mini Wert darauf, zu jeder Zeit noch handlich, kompakt und leicht zu sein. Um diese Maxime einzuhalten, muss EC Technology Kompromisse bei der Kapazität eingehen. Ein Akku mit höherer Kapazität hätte sich, stand heute, nicht bei gleichen Baumaßen umsetzen lassen. Für eine kompakte Powerbank ist die gebotene Kapazität von 6000 mAh jedoch ordentlich. Das bekommen die Astro Mini und die Slim 2 nicht besser hin.

In der Praxis lässt sich mit der Kapazität von 6000 mAh ein aktuelles Smartphone 2-3 mal aufladen. Je nach Modell ist auch bei Tablets knapp eine vollständige Ladung möglich. In der Praxis kann dies jedoch, wie bei allen externen Akkus, etwas nach unten abweichen.

EC Technology Ultra Mini - AbschlüsseBei den Anschlüssen liegt die Ultra Mini im Durchschnitt aller von uns getesteten kompakten Powerbanks. So gibt es einen Micro-USB-Anschluss um die Ultra Mini selbst aufzuladen und einen Fullsize-USB-Anschluss um beliebige USB-Geräte mittels des Ultra Mini Akkus aufzuladen. Das ist nicht viel, wie gesagt aber de facto Standard für Powerbanks dieser Kategorie und Klasse.

Als besonderes Feature bietet die Ultra Mini eine eingebaute LED-Taschenlampe. Mit 1W ist diese sogar einigermaßen zu gebrauchen. Mit einem Klick auf den Knopf an der Powerbank, lässt sich das SOS-Feature aktivieren. Die Ultra Mini beginnt dann umgehend den SOS-Code als Morsezeichen abzusetzen.

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

Kommen wir nun zu den optischen Fakten und zur Nutzerfreundlichkeit. Mit Maßen von 2,3 x 2,3 x 17,4 cm ist die EC Technology Ultra Mini die größte, „kompakte“ Powerbank in unserem Testfeld. Dennoch gibt sich die Powerbank recht schlank und mit einem Gewicht von 172 g, ist sie auch nicht wesentlich schwerer als ein aktuelles Smartphone.

In der Hosentasche wird es bei einer Länge von knapp über 17 cm jedoch recht eng. Hier Punkten der Astro Mini von Anker und der Slim 2 Akku von Poweradd, mit ihren kompakteren Maßen. Nichts desto trotz - in Rucksack und Handtasche findet die Ultra Mini gut Platz und eignet sich somit dennoch als täglicher Begleiter. Die Einordnung in die Kategorie der kompakten Powerbanks ist also gerechtfertigt.

Bei der Farbgestaltung sowie der Verarbeitung des Gehäuses gibt es nichts zu bemängeln. Insgesamt 5 Farben stehen zur Auswahl: Schwarz, Silber, Blau, Türkis und Cherry (welches eher einem Pink ähnelt). Das Gehäuse selbst sieht nicht nur nach Metall aus, sondern ist tatsächlich aus Aluminium gefertigt, was der Powerbank einen wertigen Eindruck verleiht. Die Bauform ist stabförmig, was die Nutzung als Taschenlampe mittels der eingebauten LED begünstigt.

EC Technology Ultra Mini - LieferumfangDie Bedienung gleicht jener aller Konkurrenten im Vergleich. Über den Powerbutton lässt sich die Powerbank einschalten, die Taschenlampe aktivieren und in den SOS-Modus wechseln. Dadurch, dass nur 2 Anschlüsse vorhanden sind, einer zum Laden der Powerbak und einer zum Aufladen der angeschlossenen Geräte, kann es auch hier nicht zu Verwechslungen kommen. Eine eingebaute Statusleuchte, gibt Auskunft über den Ladezustand der Powerbank. Leuchtet die Lampe grün, ist noch Akkukapazität vorhanden, leuchtet sie rot, sollte der externe Akku zum Laden angeschlossen werden.

Der Lieferumfang umfasst neben der Powerbank selbst, ein Micro-USB-Kabel zum Aufladen der Powerbank und ein kleines Handbuch. Das entspricht dem durchschnittlichen Lieferumfang und ist weder lobenswert, noch zu tadeln.

Fazit

Die EC Technology Ultra Mini ist ein Kompromiss zwischen „großer“ Powerbank und den Kompakt-Akkus. Wer eine wirklich kleine Powerbank sucht, wird mit der Anker Astro Mini besser beraten sein. Wer sein Smartphone mehrmals laden will oder mehrere Tage fern der nächsten Steckdose unterwegs ist, der sollte lieber zum großen Bruder, der EC Technology B30, greifen. Wer jedoch das Beste aus „beiden Welten“ möchte, für den ist die Ultra Mini der ideale Begleiter.

Der externe Akku von EC Technology bietet einen guten Kompromiss aus Größe und Akkukapazität. Aufgrund des hochwertigen Aluminiumgehäuses und des immer noch recht leichten Gewichts, ist der Ultra Mini der ideale Begleiter für den täglichen Einsatz. Wer also Probleme hat mit seinem Smartphone den Arbeitstag zu überstehen, der kann guten Gewissens den Griff zur Ultra Mini wagen.

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