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Testbericht: XTPower® MP-50000

XTPower MP-50000 - SeitenansichtDie XTPower MP-50000 ist ein wahrer Kraftprotz. Hierbei ist der Name Programm. Das MP-50000 ist nicht nur Titel, sondern gibt zugleich einen Hinweis auf die enorme Kapazität dieser Powerbank.

Mit 52800 mAh Stunden, was in etwa einer Leistung von 195 Wh entspricht, gehört die MP-50000 von XTPower zur absoluten Oberliga unter den Powerbanks, was sich leider auch etwas im Preis wiederspiegelt. Doch dazu mehr im Fazit. Zunächst wollen wir uns den technischen Daten und besonderen Eigenschaften der Powerbank widmen.

XTPower MP-50000 - Kurzüberblick

XTPower® MP-50000 Powerbank - mobiler externer hochleistungs USB und DC Akku mit 52800mAh - 2 USB bis 2.1/1A und DC 9V/12V/16V/19V/20V max. 4A
XTPower® MP-50000 Powerbank - mobiler externer hochleistungs USB und DC Akku mit 52800mAh - 2 USB bis 2.1/1A und DC 9V/12V/16V/19V/20V max. 4A
  • Hochleistungsakku mit einer Kapazität von 52800 mAh. Das enspricht einer Leistung von ca. 195Wh.
  • Sehr flexibel durch 3 Ausgänge (1x Laptop und 2x USB) einsetzbar durch seine Ausgangspannungen von 2x USB 5V einem Ausgang mit 9V, 12V, 16V, 19V und 20V bei 80W max.
  • Geeignet für verschiedenste Gerätetypen wie Laptops, Smarthphone, Handy, iPhone, iPod, iPad, MP-3 Player, Navigation, Kamera, etc. Anhaltende Kapazität durch hochwertigen Lithium-Ionen Akku.
  • Einfache Bedienung (1 Tastenbedienung) mit LCD Display und hohe Flexibilität. Hohe Sicherheit durch Überladeschutz, Entladeschutz und Kurzschlussabsicherung.
  • Lieferumgang: XTPower MP-5000; Netzteil; 10 Laptop DC-Adapter; DC-Kabel 70cm; USB zu Micro-USB Kabel 70cm.

Technische Daten und Besonderheiten

Was die technischen Daten und Features angeht, ist die XTPower MP-50000 eine Powerbank der Superlative. Sowohl die überdurchschnittliche Kapazität von über 50.000 mAh (exakt: 52800 mAh) als auch den zahlreichen Anschlussmöglichkeiten suchen seines gleichen.

XTPower MP-50000 - AnschlüsseIm Bereich der Anschlüsse bietet die MP-50000 2x USB mit 5V als auch einen Multifunktionsanschluss, der wahlweise 9V, 12V, 16V, 19V als auch 20V ausgeben kann. Der maximale Strom liegt hierbei bei ca. 80W. Somit lassen sich mit dieser Powerbank nicht nur zwei USB-Geräte, wie zum Beispiel Smartphones oder Tablets, gleichzeitig aufladen, sondern auch Endgeräte wie Laptops, mobile Lautsprecher oder 12V Elektrogeräte betreiben.

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

Optisch gehört die MP-50000 nicht zu den Spitzenreitern ihrer Kategorie, wobei Design ja auch immer eine Geschmacksfrage ist. Dennoch zeigt sich die Powerbank in biederem grau, welches in zwei Nuancen abgesetzt ist.

Das Format entspricht dem Barren-Format und weicht somit von dem sonst üblichen flachen, rechteckigen Design ab. Mit 21,5 x 8 x 5,7 cm und 1,3kg ist die MP-50000 kein Fliegengewicht und für den Wanderurlaub sicherlich auch schon etwas zu schwer. Für digitale Nomaden oder dem Urlaub auf dem Camping-Platz, wo es mehr auf die Ausdauer als die Maße ankommt, ist dies jedoch kein K.O.-Kriterium.

Die Bedienung wiederum gestaltet sich einfach und unkompliziert über gerade einmal einen einzigen Knopf, welcher sich in unmittelbarer nähe zu dem, obwohl recht klein ausgefallenem, gut ablesbaren Display.

XTPower MP-50000 - LieferumfangDie Verarbeitung insgesamt ist, dem Preis entsprechend, recht solide ausgefallen. So knarzt oder wackelt nichts an dem Gehäuse.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Netzteil zum Laden der Powerbank, auch diverse Ladekabel für die anzuschließenden Endgeräte. So finden sich neben einem USB zu Micro-USB Kabel auch 10 DC-Adapter verschiedener Größen, um Laptops, Camcorder oder ähnliche, nicht USB-fähige Geräte, anzuschließen.

Fazit

Die XTPower MP-50000 ist sicherlich nicht jedermanns Liebling, was zum einen an dem hohen Gewicht von 1,3kg und zum anderen an dem Preis von 199€ liegen dürfte. Wer jedoch nach einer möglichst großen und leistungsfähigen Powerbank sucht, dürfte mit der MP-50000 den perfekten externen Akku gefunden haben.

Mit kaum einer anderen Powerbank lassen sich vergleichbar lange Laufzeiten erreichen oder Laptops laden und auch der Lieferumfang ist überdurchschnittlich.

Welche Powerbank eignet sich für den Raspberry PI?

Raspberry Pi und PowerbankDer Raspberry PI ist wohl einer der populärsten Einplatinencomputer der letzten Jahre. Auch wenn er in Sachen Leistung oder Größe nicht mehr unbedingt in allen Punkten mit den Konkurrenzmodellen mithalten kann, bleibt er doch der ungeschlagene Sieger was die Anzahl der mit umgesetzten Projekte angeht. Auch die Community, die hinter dem Raspberry PI steht, ist beachtlich.

Es gibt fast nichts an Elektronikprojekten, dass sich nicht mit dem Raspberry umsetzen ließe. Wenn es jedoch darum geht, ein Projekt wie eine Wildtierkamera, einen transportablen Netzwerkhub oder sonstige portable Anwendungen umzusetzen, stellt sich eine zentrale Frage: „Wie kann man den Raspberry Pi mit Batterien betreiben?“ Sobald keine Steckdose in Reichweite ist, ist ein gutes Akkupack von Nöten. Doch worauf ist dabei zu achten?

Die passende Powerbank für den Raspberry Pi ermitteln

Die einfachste und bequemste Lösung einen Raspberry Pi ohne Netzteil zu betreiben, ist die Verwendung einer Powerbank. Da der Pi über einen USB-Anschluss mit Strom versorgt wird, kann er, gleich einem Smartphone, einfach an eine Powerbank angeschlossen werden.

Aufgrund des relativ hohen Stromverbrauchs gibt es jedoch folgende Dinge, die bei der Wahl der Powerbank beachtet werden sollten:

  • Kann die Powerbank einen stärkeren Strom ausgeben, als der Pi inklusive aller angeschlossenen Komponenten benötigt?
  • Hat die Powerbank eine ausreichende Kapazität, um den Raspberry Pi lange genug laufen lassen zu können?
  • Ist die Powerbank für die Witterungsbedingungen des Projekts ausgelegt?

Alle drei Fragen wollen wir nachfolgend beantworten. Die Frage nach dem Strom lässt sich auf zwei Arten beantworten. Zum einen rechnerisch, zum anderen durch Messung.

Stromverbrauch des Raspberry PIs berechnen

TaschenrechnerBeim rechnerischen Weg addiert man den benötigten Strom des Raspberrys und aller angeschlossenen Komponenten. Den Verbrauch kann man dem Handbuch oder den Webseiten der Hersteller entnehmen. Für einen Raspberry Pi (Modell B) mit Pi-Camera ergäbe sich folgendes Beispiel:

Rasperry Pi (Rev. B) 380 mA + Pi-Camera 250 mA = 630 mA = 0,63 A

Hier sollte also eine Powerbank ausgewählt werden, die mindestens einen Ladestrom von 0,63 Ampere ausgibt. In der Praxis lässt man jedoch immer noch etwas Puffer nach oben, sodass man hier auf ein Modell mit mindestens 1 A Ladestrom zurückgreifen würde.

USB-MultimeterFür den zweiten genannten Weg eignet sich ein sogenanntes USB-Multimeter. Dieses kann zwischen zwei USB-Geräte (in diesem Fall Rasberry Pi und Raspberry Pi-Netzteil) gesetzt werden und gibt die Spannung sowie den aktuellen Stromverbrauch aus.

So kann man direkt die benötigte Stromstärke ablesen. Ein weiterer Vorteil dieses Vorgehens ist, dass man auf diese Art und Weise auch Schwankungen des Stromverbrauchs durch besonders hohe CPU-Leistung oder Abweichungen durch Rechenfehler ausgleichen kann.

Wer auf der sicheren Seite sein will, greift also auf ein solches (USB-)Multimeter zurück und startet während der Messung die voraussichtlich CPU-intensivsten Programme bzw. jene die die stromhungrigsten angeschlossenen Geräte ansprechen und liest dann den Messwert ab.

Kapazität der Powerbank für den Raspberry berechnen

Hat man, wie in vorherigem Absatz erklärt, die Leistungsaufnahme des Raspberrys ermittelt, kann man daraus und aus der gewünschten Laufzeit die nötige Kapazität der Powerbank berechnen.

Nehmen wir wieder den Raspberry Pi (Rev. B) und die Pi-Camera wie im vorherigen Beispiel, so gehen wir davon aus, dass dieser eine Leistungsaufnahme von 0,63 A bzw. 630 mA hat. Wenn wir diesen nun einen Arbeitstag (8 Std.) per Powerbank betreiben wollen, ergibt sich folgende Rechnung.

630 mA * 8h = 5040 mAh

Eine geeignete Powerbank müsste also die Kapazität von 5040 mAh Stunden haben. Da ein Akku in der Praxis jedoch selten 100% der angegebenen Kapazität zur Verfügung stellt, durch Spannungswandler Verlustleistung hat und nicht bis auf 0% entladen werden sollte, nimmt man noch einen Puffer von 5-10% in die Rechnung mit auf.

630 mA * 8h * 1,1 (10% Puffer) = 5544 mAh ≈ 5500 mAh

Die ideale Größe für 8 Stunden Laufzeit beträgt somit ca. 5500 mAh. Mit der von uns vorgestellten EC Technology Ultra Mini wäre man für obiges Rechenbeispiel also auf der sicheren Seite. Nimmt man eine Powerbank mit höherer Kapazität, verlängert sich die Laufzeit dementsprechend.

In folgender Tabelle haben wir die Laufzeiten für die verschiedenen Raspberry Pi Modelle unter Verwendung verschiedener Powerbanks für Sie vor berechnet. (Hierbei haben wir die eben angesprochenen 10%-Puffer bereits mit einberechnet.)

 

 Power Add Slim 2 (5.000 mAh)TeckNet 77408 (9.000 mAh)EC Technology B30 (22.400 mAh)XTPower MP-50000 (50.000 mAh)
Raspberry Pi A (140 mA)1 T. 8 Std. 9 Min.2 T. 9 Std. 51 Min.6 T. 0 Std. 0 Min.13 T. 9 Std. 26 Min.
Raspberry Pi A+ (100 mA)1 T. 21 Std. 0 Min.3 T. 9 Std. 0 Min.8 T. 9 Std. 36 Min.18 T. 18 Std. 0 Min.
Raspberry Pi B (380 mA0 T. 11 Std. 51 Min.0 T. 21 Std. 19 Min.2 T. 5 Std. 3 Min.4 T. 22 Std. 25 Min
Raspberry Pi B+ (240 mA)0 T. 18 Std. 45 Min.1 T. 9 Std. 45 Min.3 T. 12 Std. 0 Min.7 T. 19 STd. 30 Min.
Raspberry Pi Zero (65 mA)2 T. 21 Std. 14 Min.5 T. 4 Std. 37 Min.12 T. 22 Std. 9 Min.28 T. 20 Std. 18 Min.

Um zu berechnen, wie lange der Raspberry Pi mit einer bestimmten Powerbank läuft, muss die obige Formel lediglich umgestellt werden.

Kapazität in mAh / Leistungsaufnahme in mA = Laufzeit in Stunden X

Gewappnet mit der Tabelle und den beiden Formeln, können Sie nun die optimale Größe der Powerbank für Ihren Raspberry Pi ermitteln.

Powerbank den Witterungsbedingungen anpassen

Wenn eine Powerbank zur Stromversorgung des Raspberry Pis in Frage kommt, geschieht dies, da in der Regel keine Steckdose für ein Netzteil in der Nähe ist. Handelt es sich hierbei um ein Anwendungsszenario im Outdoorbereich sind ggf. noch weitere Ansprüche an die Powerbank zu stellen.

Wasserdichte PowerbankJe nachdem, in welchem Gehäuse der Raspberry Pi samt Powerbank verpackt wird, kann es Sinn machen, eine Outdoor-taugliche Powerbank zu verwenden. Soll der Pi zum Beispiel als Datenjogger oder Camera für Action- oder Motorsport verwendet werden, so macht der Einsatz einer IP67 zertifizierten Powerbank Sinn, da diese sowohl gegen das Eindringen von Staub und Wasser als auch vor Schlägen und Erschütterungen geschützt ist.

Handelt es sich bei dem Projekt um ein solches, dass sich in Wassernähe abspielt wie z.B. eine Unterwasserkamera oder eine Aquariumsteuerung, sollte auf eine wasserdichte oder zumindest wasserfeste Powerbank zurückgegriffen werden.

Beratung und Hilfe bei der Wahl der richtigen Powerbank

Sollte Ihnen noch etwas unklar sein, können Sie uns Ihre Fragen gerne über unser Kontaktformular zukommen lassen. Eine Auswahl an passenden Powerbanks für Ihr Projekt finden Sie in der Powerbank-Übersicht.

Wir wünschen viel Spaß bei Ihrem Projekt!

Powerbanks – die mobilen Akkus

Was ist eine Powerbank?Bei Powerbanks sind externe Akkus bzw. Akkupacks. Bei einer Powerbank handelt es sich also um ein Gerät, welches im Normalfall einen fest verbauten Akku, einen Lade- und einen Entlade-Anschluss und vielleicht sogar eine Akkustandsanzeige hat und mit dem siche in anderes Gerät wie z.B. ein Smartphone aufladen lässt.

Der verbaute Akku, der je nach Größe der Powerbank eine Kapazität von wenigen hundert bis mehreren tausend Milliamperestunden haben kann, ist das Kernstück einer Powerbank und die wesentliche Komponente bei der Auswahl und dem Kauf einer Powerbank.

Was für einen Nutzen hat eine Powerbank?

Funktionsweise einer PowerbankDer Nutzen einer Powerbank lässt sich am besten erklären, wenn man sich anschaut, wie eine Powerbank funktioniert und wie sie benutzt wird.

Die typische Benutzung einer Powerbank sieht wie folgt aus:

  1. Akku der Powerbank wird an einer Stromquelle (z.B. Steckdose) aufgeladen
    2. Powerbank lädt unterwegs andere Geräte aus eigenem Energiespeicher wieder auf

Eine Powerbank ist also ein Gerät, welches es einem ermöglicht auch dann seine Endgeräte wie Smartphone, Tablet oder Kamera aufzuladen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Das schafft vor allem mehr Freiheit, Mobilität und Flexibilität bei der Nutzung seiner Smart Devices.

Wie lädt man eine Powerbank auf?

Aufgeladen werden Powerbanks mittels einem (passendem) Netzteil an einer Steckdose oder über ein USB-Kabel an nahezu jedem USB-Anschluss wie z.B. dem eines Laptops. Bei den Netzteilen handelt es sich meistens um USB-Netzteile, wie sie zum Beispiel auch zum Aufladen von Smartphones genutzt werden. Nur Powerbanks mit besonders großem Akku wie z.B. die MP-50000 von XTPower verzichten auf einen USB-Auflade-Anschluss und lassen sich ausschließlich über eine spezielles, mitgeliefertes Netzteil aufladen.

Generell ist jedoch festzuhalten, dass das Aufladen der Powerbank per Steckdosen-Netzteil in der Regel ein wesentlich schnellerer Ladevorgang erzielt, sodass man, wenn man es eilig hat, in jedem Fall das Laden per Netzteil, dem Laden an einem beliebigen USB-Anschluss vorziehen sollte.

Wer seiner Powerbank etwas gutes tun möchte und die Lebenszeit des verbauten Akkus erhöhen möchte, sollte einen Blick auf unsere Tipps zur Akkupflege werfen.

Wie funktioniert eine Powerbank?

Aufbau einer PowerbankIst die Powerbank einmal aufgeladen, lassen sich über deren USB-Anschlüsse alle beliebigen USB-Geräte wie z.B. Smartphone, Tablet oder Smartwatch aufladen. Dabei gibt die Powerbank Energie aus ihrem eingebauten Akku ab und lädt damit die angeschlossenen Geräte auf.

Ob die Powerbank genug Energie hat, um zum Beispiel ein angeschlossenes Tablet vollständig aufzuladen oder ob es sogar für mehrere Ladevorgänge des Tablets reicht, bis die Powerbank selbst wieder an die Steckdose muss, lässt sich aus den Kapazitätwerten errechnen.

Vereinfacht gesagt: Kapazität-Powerbank / Kapazität-Tablet-Akku = Anzahl der möglichen Ladevorgänge. Wie es genau geht, steht in unserem F.A.Q.-Artikel zum Thema „Wie oft kann ich mein Smartphone mit einer Powerbank aufladen„.

Was für Powerbanktypen gibt es?

Powerbanks gibt es in verschiedenen Größen, Formen, Farben und in verschiedenen Ausstattungsvarianten. Von der Lippenstift großen Minip-Powerbank, über das Designerstück, bishin zur Hightech-Lösung mit Display, Taschenlampe und eingebautem Lautsprecher ist alles möglich.

Ausstattung und Design bleiben Geschmacksache und können vom Käufer allein bewertet werden. Hierfür eine Empfehlung auszusprechen wäre unseriös. Für Kapazität und Verarbeitungsqualität gilt dies jedoch nicht.

Denn grundsätzlich gilt folgende Faustregel: Je größer (von den Maßen her) die Powerbank, umso höher die die Akkukapazität und umso öfter kann das Smartphone/Tablet/etc. damit aufgeladen werden. Eine zentrale Frage, noch vor Design und Funktionalität, sollte also sein: „Was will ich mit der Powerbank bezwecken?“.

Will ich vielleicht nur die letzten 2-3 Stunden eines Arbeitstages überbrücken, dann reicht eine kleine und günstige Powerbank wie z.B. die Poweradd Slim2. Möchte ich hingegen auf Expedition oder Abenteuerurlaub gehen und brauche mehrere Tage, bis Wochen eine autarke Lösung, dann sollte ich eher eine größere Powerbank wie z.B. die MP-50000 oder gleich eine wasserdichte Powerbank wählen.

Was kostet eine gute Powerbank?

Was kostet eine PowerbankDie Preisspanne bei Powerbanks reicht von knapp 10€ bis weit über 100€. Da kommt schnell die Frage auf: „Woran erkenne ich eine gute Powerbank und was kostet sie?“. Die Antwort darauf ist nicht Pauschal zu beantworten, da der Preis auch immer vom verbauten Akku und dessen Kapazität, respektive Leistung, abhängt.

Die Kapazität einer Powerbank kann man jedoch nutzen, um den besten Preis herauszufinden. Hat man sich auf eine gewünschte Kapazität festgelegt, z.B. 20.000 mAh, dann hilft eine Suche nach genau diesem Begriff, um zu schauen, wie viel Geld man für diese Leistung ausgeben sollte. Im Endeffekt kann man sich für die günstigste Powerbank in den Suchergebnissen entscheiden, weil das wesentliche Element, die Kapazität, bei allen Produkten der Suche identisch ist.

Die preisliche Differenz ergibt sich dann nur noch aus Optik und Zusatzfunktionen, sodass jedem selbst überlassen ist, ob man für einen Farbflecks oder eine LED-Taschenlampe X € Aufschlag zahlen möchte.

Eine Übersicht über gängige und getestete Powerbanks finden Sie auch auf unserer Powerbank-Detailseite. Vertrauen Sie lieber auf die Erfahrung anderer Kunden, dann schauen Sie doch einmal unsere Powerbank Bestseller-Liste an, die sich aus den tagesaktuellen Amazon-Verkaufszahlen zusammensetzt.

Testbericht: EC Technology® Ultra Mini

EC Technology Ultra Mini - ProduktbildDer externe Akku „Ultra Mini“ von EC Technology ist die dritte Powerbank aus der Klasse der kompakten externen Akkus, über die wir berichten. Im Vergleich zu den bereits getesteten Powerbanks (Anker Astro Mini und Poweradd Slim 2), wirkt der Ultra Mini fast etwas sperrig. Kein Wunder, denn er ist von der Maßen her auch der Größte im Test.

Das Ultra im Namen bezieht sich beim EC Technology Ultra Mini dementsprechend eher auf die gebotene Akkukapazität im Verhältnis zu den Baumaßen als auf die Baumaße selbst. Mit einer Kapazität von rund 6000 mAh ist er der stärkste externe Akku im Bereich der (noch) kompakten Powerbanks.

Ob sich Mehrpreis und die höhere Gewicht im Vergleich zur Konkurrenz lohnen, wollen wir in folgendem Artikel klären.

EC Technology® Ultra Mini - Kurzüberblick

EC Technology Mini 6000mAh Akku PowerBank(5V/2.1A) mit 1W LED Taschenlampen für iPhone 6/6 plus/iPad Air/HTC usw. Blau
EC Technology Mini 6000mAh Akku PowerBank(5V/2.1A) mit 1W LED Taschenlampen für iPhone 6/6 plus/iPad Air/HTC usw. Blau
  • Das Gehäuse ist aus Aluminium hergestellt, die ungewöhnlichen längliche runde Form kann die Power Bank bequem in der Tasche verstaut werden, ohne großartig viel Platz(2,3 x 2,3 x 17,4 cm, 147g) wegzunehmen oder im Laufe des Tages zu schwer zu werden.
  • Hohe Kapazität: Klein aber Leistung genug. Die angegebene Leistung von 6.000 mAh reicht dabei für etwa 2-3 komplette Ladungen. Sie können Ihre iPhone 5 für 15 Stunden plus 40 Stunden zusätzliche Sprechzeit und eine zusätzliche 150 Stunden Musikhören für die meisten Handys führen.
  • Eine intelligente LED zeigt den gegenwärtigen Aufladung Ihres Gerätes an, Eingebaute heller Taschenlampe für den Nachteinsatz.
  • Sicherheitsschutz Design für Kurzschluss-und Überstromschutz, automatisch abschalten, wenn ein Kurzschluss oder Überlast auftritt, während das Gerät geladen wird.
  • Verpackungsinhalt: 1*EC Technology 6000mAh Externer Akku, 1*Mikro USB Kabel,1*Bedienungsanleitung

Technische Daten und Besonderheiten

Mit einer Kapazität von 6000 mAh gehört auch der Ultra Mini von EC Technology nicht zu den ausdauerndsten Powerbanks auf dem Markt. Einer XT-Power MP-50000 kann er bei weitem nicht das Wasser reichen, doch das ist auch gar nicht möglich. Denn zwischen diesen beiden Powerbanks liegt ein klarer Unterschied in der Zielgruppe. Will die XT-Power möglichst viel Akkuleistung bieten, legt der Ultra Mini Wert darauf, zu jeder Zeit noch handlich, kompakt und leicht zu sein. Um diese Maxime einzuhalten, muss EC Technology Kompromisse bei der Kapazität eingehen. Ein Akku mit höherer Kapazität hätte sich, stand heute, nicht bei gleichen Baumaßen umsetzen lassen. Für eine kompakte Powerbank ist die gebotene Kapazität von 6000 mAh jedoch ordentlich. Das bekommen die Astro Mini und die Slim 2 nicht besser hin.

In der Praxis lässt sich mit der Kapazität von 6000 mAh ein aktuelles Smartphone 2-3 mal aufladen. Je nach Modell ist auch bei Tablets knapp eine vollständige Ladung möglich. In der Praxis kann dies jedoch, wie bei allen externen Akkus, etwas nach unten abweichen.

EC Technology Ultra Mini - AbschlüsseBei den Anschlüssen liegt die Ultra Mini im Durchschnitt aller von uns getesteten kompakten Powerbanks. So gibt es einen Micro-USB-Anschluss um die Ultra Mini selbst aufzuladen und einen Fullsize-USB-Anschluss um beliebige USB-Geräte mittels des Ultra Mini Akkus aufzuladen. Das ist nicht viel, wie gesagt aber de facto Standard für Powerbanks dieser Kategorie und Klasse.

Als besonderes Feature bietet die Ultra Mini eine eingebaute LED-Taschenlampe. Mit 1W ist diese sogar einigermaßen zu gebrauchen. Mit einem Klick auf den Knopf an der Powerbank, lässt sich das SOS-Feature aktivieren. Die Ultra Mini beginnt dann umgehend den SOS-Code als Morsezeichen abzusetzen.

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

Kommen wir nun zu den optischen Fakten und zur Nutzerfreundlichkeit. Mit Maßen von 2,3 x 2,3 x 17,4 cm ist die EC Technology Ultra Mini die größte, „kompakte“ Powerbank in unserem Testfeld. Dennoch gibt sich die Powerbank recht schlank und mit einem Gewicht von 172 g, ist sie auch nicht wesentlich schwerer als ein aktuelles Smartphone.

In der Hosentasche wird es bei einer Länge von knapp über 17 cm jedoch recht eng. Hier Punkten der Astro Mini von Anker und der Slim 2 Akku von Poweradd, mit ihren kompakteren Maßen. Nichts desto trotz - in Rucksack und Handtasche findet die Ultra Mini gut Platz und eignet sich somit dennoch als täglicher Begleiter. Die Einordnung in die Kategorie der kompakten Powerbanks ist also gerechtfertigt.

Bei der Farbgestaltung sowie der Verarbeitung des Gehäuses gibt es nichts zu bemängeln. Insgesamt 5 Farben stehen zur Auswahl: Schwarz, Silber, Blau, Türkis und Cherry (welches eher einem Pink ähnelt). Das Gehäuse selbst sieht nicht nur nach Metall aus, sondern ist tatsächlich aus Aluminium gefertigt, was der Powerbank einen wertigen Eindruck verleiht. Die Bauform ist stabförmig, was die Nutzung als Taschenlampe mittels der eingebauten LED begünstigt.

EC Technology Ultra Mini - LieferumfangDie Bedienung gleicht jener aller Konkurrenten im Vergleich. Über den Powerbutton lässt sich die Powerbank einschalten, die Taschenlampe aktivieren und in den SOS-Modus wechseln. Dadurch, dass nur 2 Anschlüsse vorhanden sind, einer zum Laden der Powerbak und einer zum Aufladen der angeschlossenen Geräte, kann es auch hier nicht zu Verwechslungen kommen. Eine eingebaute Statusleuchte, gibt Auskunft über den Ladezustand der Powerbank. Leuchtet die Lampe grün, ist noch Akkukapazität vorhanden, leuchtet sie rot, sollte der externe Akku zum Laden angeschlossen werden.

Der Lieferumfang umfasst neben der Powerbank selbst, ein Micro-USB-Kabel zum Aufladen der Powerbank und ein kleines Handbuch. Das entspricht dem durchschnittlichen Lieferumfang und ist weder lobenswert, noch zu tadeln.

Fazit

Die EC Technology Ultra Mini ist ein Kompromiss zwischen „großer“ Powerbank und den Kompakt-Akkus. Wer eine wirklich kleine Powerbank sucht, wird mit der Anker Astro Mini besser beraten sein. Wer sein Smartphone mehrmals laden will oder mehrere Tage fern der nächsten Steckdose unterwegs ist, der sollte lieber zum großen Bruder, der EC Technology B30, greifen. Wer jedoch das Beste aus „beiden Welten“ möchte, für den ist die Ultra Mini der ideale Begleiter.

Der externe Akku von EC Technology bietet einen guten Kompromiss aus Größe und Akkukapazität. Aufgrund des hochwertigen Aluminiumgehäuses und des immer noch recht leichten Gewichts, ist der Ultra Mini der ideale Begleiter für den täglichen Einsatz. Wer also Probleme hat mit seinem Smartphone den Arbeitstag zu überstehen, der kann guten Gewissens den Griff zur Ultra Mini wagen.

Testbericht: EC Technology® B30-MET22400BR

EC Technology B30Bei der EC Technology® B30-MET22400BR Powerbank, nachfolgend kurz B30 genannt, handelt es sich um einen externen Akku mittlerer Kapazität.

Das stilvolle Gehäuse und die große Anzahl an Ladeanschlüssen zeichnen die B30 aus.

Mit einer Kapazität von 22400 mAh spielt dieser externe Akku in der Mittelklasse zwischen Leistungswundern wie der MP-50000 von XTPower und den wesentlich kompakteren Konkurrenten.

Gemessen am Preis, bietet die B30 jedoch eine erstaunlich hohe Kapazität.

EC Technology B30 - Kurzüberblick

EC Technology 22400 mAh Externer Akku mit 3 USB Ausgangen extrem hohe Kapazitat Powerbank für iPhone, iPad, Samsung Galaxy und andere Smartphones-Schwarz/Rot
EC Technology 22400 mAh Externer Akku mit 3 USB Ausgangen extrem hohe Kapazitat Powerbank für iPhone, iPad, Samsung Galaxy und andere Smartphones-Schwarz/Rot
  • Große Kapazität: Die EC Technology Powerbank der 2. Generation hat eine Kapazität von 22400mAh, z. B. lädt der Akku ein iPhone 6 achtmal, ein iPad mini mehr als dreimal, ein Samsung Tablet etwas mehr als zweimal aufladen.
  • Zeitsparend: Der Akku hat drei Ausgänge, um gleichzeitig drei Geräte aufladen zu können.
  • Schlichtes und elegantes Design. Es ist leicht tragbar und sehr praktisch für Reisen.
  • Der LED Indikator zeigt den Ladestatus Die Mini LED Lampe dient als Taschenlampe.
  • Ein Jahr Garantie

Technische Daten und Besonderheiten

Der B30 gehört zur zweiten Generation, der sogenannten und 2nd Gen., der von EC Technology produzierten Powerbanks, die mit besserer Verarbeitung und einigen Extras aufwarten sollen, auf die wir nachfolgend eingehen.

EC Technology B30 - AnschlüsseMit einer Kapazität von 22400 mAh lässt sich, rein rechnerisch, ein iPhone bis zu 13 mal, ein iPad Mini bis zu 4,5 mal und ein Samsung Galaxy Tab bis zu 2,5 mal wieder aufladen. In der Praxis werden diese Werte jedoch nicht ganz erreicht werden, da sowohl die Selbstentladung als auch die Tatsache, dass ein Akku nie die 100% Nenn-Kapazität erreicht, eine Rolle spielen. Dies sind jedoch Faktoren, die nicht nur die B30, sondern sämtliche Powerbanks betreffen, sodass die 22400 mAh im Vergleich immer noch ein respektabler Wert sind.

Bei den Anschlüssen bietet die B30 einen Micro-USB-Anschluss, über den die Powerbank selbst geladen wird, sowie drei Standard-USB-Anschlüsse, über die bis zu 3 Geräte gleichzeitig angeschlossen und aufgeladen werden können. Zu den USB-Anschlüssen ist anzumerken, dass diese jeweils einen unterschiedlichen maximalen Ladestrom anbieten. Dieser reicht von 1A bis 2,4A.

Natürlich können auch Geräte mit kleinerem, benötigten Ladestrom angeschlossen werden. Die Option bis zu 2,4A zu Laden beschleunigt lediglich den Ladevorgang bei Geräten, die den höheren Strom unterstützen. Diese Optionsvielfalt gefällt uns gut und ist nicht bei jeder Powerbank an der Tagesordnung.

Als zusätzliches „Schmankerl“ bietet die B30 eine integrierte LED-Taschenlampe, die zwei Helligkeitsstufen und eine SOS-Blink-Funktion unterstützt. Von dieser sind jedoch keine Wunder zu erwarten. Um nachts das Schlüsselloch, oder das Handy in der Handtasche zu suchen, reicht die Leuchtkraft jedoch locker aus.

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

In Sachen Design kann sich die Powerbank von EC Technology sehen lassen. Das leicht abgerundete Gehäuse ist in zwei Farben abgesetzt. Zudem ist die B30 in folgenden, fünf Farbkombinationen erhältlich.

  • schwarz/rot
  • grau/blau
  • EC Technology B30 - Lieferumfangblau/blau
  • weiß/rot
  • weiß/schwarz

Mit Abmessungen von 16 x 8 x 2,2 cm passt die B30 noch gut in Rucksack oder Handtasche. Für die Hosentasche ist der externe Akku jedoch schon etwas zu groß. Das Gewicht von knapp über 500 g (exakt 558 g), begünstigt die Mobilität. Dieses Gewicht, so finden wir, ist sowohl in Handtasche, Rucksack als auch Handgepäck noch gut zu verkraften.

Neben dem Schalter für die LED-Taschenlampe enthält die B30 noch 4 kleine, blaue LEDs auf der Oberseite, die den aktuellen Ladezustand der Powerbank anzeigen. Weitere Schalter oder Taster gibt es nicht. Wird ein Gerät angesteckt, startet der Ladevorgang. Das Handling gestaltet sich dementsprechend einfach.

Zum Lieferumfang gehören - neben der Powerbank - ein USB-Kabel, um die Powerbank aufzuladen sowie eine kurze Bedienungsanleitung.

Fazit

Betrachtet man das Verhältnis aus gebotener Kapazität (22400 mAh) und Preis, lässt sich mit Fug und Recht behaupten, ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vorliegen zu haben. Für so wenig Geld, gibt es selten soviel Powerbank.

Auch die verschiedenen erhältlichen Farbkombinationen sowie die drei vorhandenen Ladeanschlüsse haben uns gut gefallen. Wer einen externen Akku sucht, der in der Lage ist, ein Smartphone rund 10 mal aufladen zu können und kleine Abstriche bei den Abmessungen zu machen bereit ist, der kann mit gutem Gewissen zugreifen.

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