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Welche Kabel für Powerbanks?

Eine weitere Frage zum Thema Powerbanks lautet: „Welche Kabel benötige ich und sind die Kabel bei der Powerbank dabei?“ Diese Frage lässt sich in zwei Teilen beantworten.

Welche Kabel benötigt man für eine Powerbank? Zum einen ein Kabel, um die Powerbank selbst aufzuladen und zum anderen ein Kabel, um weitere Geräte wie Smartphones mittels der Powerbank aufzuladen. Das Kabel, um die Powerbank selbst aufzuladen, ist im Normalfall Bestandteil des Lieferumfangs. Das Powerbank-Ladekabel ist also eigentlich immer mit dabei.

Die Kabel um ein Endgerät wie ein Smartphone mit einer Powerbank aufzuladen sind hingegen meistens nicht dabei. Da die Powerbank jedoch einen ganz normalen USB-Anschluss zu Verfügung stellt, kann hierzu das Ladekabel des jeweiligen Endgeräts (USB-Ladelabel, iPhone-Ladekabel, etc.) genutzt werden.

Zusammenfassend bedeutet das also, das beim Kauf einer Powerbank alle nötigen Kabel dabei sind, ergo keine zusätzlichen Kabel gekauft werden müssen.

Kabellose Ladegeräte - Smartphones kabellos aufladen

smartphone kabellos aufladenDas Thema kabelloses Laden ist wahrlich nicht neu und dennoch steckt es, so meint man, zumindest im Bereich der Smartphones noch in den Anfängen. Denn bisher haben erst wenige Hersteller ihre Smartphones für das drahtlose Laden vorbereitet und dass, obwohl wir in anderen Bereichen wie zum Beispiel den elektrischen Zahnbürsten, schon seit Jahren kabellose Ladetechniken verwenden.

Eins ist klar - viel bequemer geht es nicht. Zum kabellosen Laden legt der Nutzer sein Smartphone auf eine dafür vorgesehen Ladeplatte und das Smartphone lädt sich auf. Kein lästiges Kabel stecken, kein Suchen des Ladekabels und keine verbogenen Anschlüsse mehr.

In 2009 hatte Palm mit dem Palm Pre bereits versucht das kabellose Laden zu etablieren, konnte sich jedoch nicht so recht durchsetzen. So verschwand der Konzept vorerst wieder in der Schublade, bis Nokia 2012 mit der Lumia Serie wieder Smartphones veröffentlichte, die für das Aufladen ohne Kabel geeignet waren. Seitdem ziehen nach und nach immer mehr Hersteller mit und versehen ihre Smartphones mit kabelloser Ladetechnik. Und auch die Anzahl der kabellosen Ladegeräte auf dem Markt steigt stetig.

Aber auch auf Seiten der Ladegerät-Hersteller tut sich etwas. So bietet zum Beispiel IKEA seit neuestem Möbel mit integrierter Smartphone-Ladestation und auch die Kaffekette Starbucks hat erst kürzlich 100.000 kabellose Ladegeräte in ihren Filialen verbaut.

Wie funktioniert kabelloses Laden?

Sämtliche, sich auf dem Markt befindliche, drahtlosen Ladegeräte funktionieren derzeit nachdem Prinzip der Induktion. Hierbei haben sowohl Ladegerät als auch Empfänger (also in der Regel das Smartphone) eine Spule verbaut.

Das Ladegeräte erzeugt mittels des Stroms aus dem Ladeadapter und der Spule ein Magnetfeld. Aus diesem Magnetfeld wiederum generiert der Ladeempfänger mit seiner Spule Strom, den er zum Laden des Smartphones nutzt. Dieser Vorgang wird auch Transformation genannt.

Da das erzeugte Magnetfeld des Ladegeräts jedoch nur eine geringe Reichweite hat, ist es wichtig, dass das Smartphone möglichst nah am Ladegerät liegt. Je größer die Distanz, umso ineffektiver die Energieübertragung, umso geringer der Wirkungsgrad und umso langsamer ist der Ladevorgang.

Diese Smartphones unterstützen kabelloses Laden

samsung galaxy s6Wie bereits gesagt, legen mittlerweile mehr und mehr Hersteller nach und verbauen kabellose Ladetechniken. Dabei gibt es derzeit zwei große Standards. Zum einen QI und zum anderen Powermat. In Europa hat derzeit jedoch QI die größeren Marktanteile, sodass fast alle Smartphones die bereits einen Ladeempfänger verbaut haben und in Europa erhältlich sind, auf den QI-Standard setzen.

Neben aktuellen Spitzenmodellen wie dem Samsung Galaxy S6, gibt es auch schon günstige Einsteiger-Smartphones wie z.B. das Lumia 720, welches schon ab knapp 100€ zu haben ist.

Einen aktuellen Überblick über Smartphone mit Unterstützung für kabelloses Laden finden Sie auf in folgendem F.A.Q.-Eintrag: „Übersicht - Smartphones mit kabelloser Ladevorrichtung„.

Welche Ladegeräte unterstützen kabelloses Laden?

welche ladegeräte unterstützen kabelloses ladenBei der Wahl des Ladegerätes gibt es nicht allzu viel zu beachten. Das einzige, wirklich wichtige, Kriterium beim Kauf eines kabellosen Ladegeräts ist, der zum Smartphone passende Standard. In der Praxis heißt das - achten Sie darauf, ob die Ladeschale QI oder Powermat unterstützt und welchen Standard Ihr Gerät benötigt.

Sollten Sie sich bei der Wahl des Standards nicht sicher sein, hilft Ihnen entweder der Blick ins Handbuch Ihres Smartphones oder in den meisten Fällen noch einfacher und schneller: eine kurze Suchanfrage bei Google nach dem Schema „Smartphone-Name + QI“ und „Smartphone-Name + Powermat„.

Wenn Sie sich dennoch nicht sicher sind, können Sie uns auch gerne kontaktieren. Wir helfen Ihnen das passende Ladegerät für Ihr Smartphone zu finden.

Sind Sie sich über den passenden Standard im klaren, können Sie guten Gewissens herstellerunabhängig kaufen.

Expertentipp: Manche Ladegeräte werben damit, dass sie mehr als eine „Spule“ haben. Das bedeutet in der Theorie, dass das Ladegerät „unempfindlicher“ ist, was die Position des Smartphones auf der Ladematte angeht. In der Praxis funktionieren aber auch Ladegeräte mit einer Spule sehr gut, sofern man das Smartphone einigermaßen gerade auf das Ladegerät legt.

Eine Übersicht über kabellose Ladegeräte finden Sie auf unserer Detailseite zum Thema „Drahtlose Ladegeräte“.

Kabelloses Laden nachrüsten bei Smartphones

QI ReceiverSollten Sie bereits ein Smartphone besitzen, welches nicht in der Liste der unterstützten Smartphones für kabelloses Laden steht, müssen Sie Ihre Hoffnung noch nicht beiseite legen. Denn selbst, wenn ein Smartphone keinen passenden Empfänger verbaut hat, lässt sich die drahtlose Aufladetechnik QI für fast alle gängigen Smartphones nachrüsten.

Hierzu gibt es sogenannte Ladematten bzw. Ladeempfänger, welche in den USB- bzw. Ladeanschluss Ihres Smartphones gesteckt werden und somit Ihr Smartphone für das Laden per QI tauglich machen.

Die Ladeempfänger selbst sind nur wenige Millimeter dick und lassen sich oftmals entweder hinter dem Cover des Smartphone oder zwischen Smartphone und Smartphone-Hülle verbauen, sodass Sie nicht einmal eine optische Beeinträchtigung darstellen. Preislich liegen diese Nachrüstlösungen bei rund 10-15€. Eine Übersicht verschiedener Nachrüstlösungen finden Sie hier.

iPhone kabellos aufladen

Wer in dem Artikel bis jetzt das iPhone vermisste hat, sollte nun besonders gut aufpassen. Denn auch wenn das iPhone ohne Frage zu den Top-Smartphones gehört und definitiv ein Highend-Produkt ist, bietet Apple bisher für keines seiner Smartphones eine Unterstützung für drahtloses laden.

Wie im letzten Abschnitt erklärt, gibt es jedoch Nachrüst-Lösungen - so auch für das iPhone. Eine Übersicht an iPhone-kompatiblen QI-Empfängern finden Sie unter folgendem Link: „Kabellose Ladeempfänger für iPhones„.

Vorteile und Nachteile des kabellosen Ladens

Nachfolgend haben wir Ihnen einmal die Vor- und Nachteile des kabellosen Ladens auf einen Blick zusammengestellt:

Vorteile:

  • Kein lästiges an- und abstecken des Ladekabels
  • In der Praxis wird das Smartphone häufiger geladen, da das reine Auflegen schneller von der Hand geht - somit bleibt der Akku länger voll
  • Der Lade- bzw. USB-Anschluss wird geschont
  • Je nach Ladegerät können mehrere Geräte gleichzeitig an einer Steckdose geladen werden

Nachteile:

  • Da die Energieübertragung nicht 100% verlustfrei ist, dauert der Ladevorgang geringfügig länger als mit einem kabelgebundenen Ladegerät
  • Das Smartphone wird beim Laden leicht erwärmt

Wer sein Smartphone jedoch bevorzugt nachts lädt, wird von den Nachteilen in der Praxis nicht viel mitbekommen.

Ist drahtloses Laden die Zukunft?

IKEA QI MöbelWenn es nach uns geht, ist das drahtlose Aufladen von Endgeräten - also nicht nur Smartphones, sondern auch Tablets, Kameras, etc - die Zukunft. Die immer größere Nachfrage als auch das steigende Angebot der Hersteller belegen ganz klar, dass kabelloses Laden mehr als nur ein kurzfristiger Trend ist.

Auch IKEA mit seiner Möbelserie mit integrierten Ladegeräten und Starbucks bedienen eben diese Nachfrage.

Zudem wird schon an Nachfolgetechnologien geforscht, mit denen sowohl die Effizienz gesteigert als auch die mögliche Distanz erhöht werden soll. So soll es in Zukunft möglich sein, die Ladeenergie über Strecken bis zu 10m zu übertragen. So könnte man mit einer Ladestation einen kompletten Raum abdecken und müsste sich nur in dem jeweiligen Raum befinden, um sein Smartphone drahtlos mit Energie zu versorgen. Es bleibt also spannend!

DIY: So baust Du deine eigene Powerbank

Wer einmal verstanden hat, wie eine Powerbank funktioniert, wird festgestellt haben, dass man mit ein wenig technischem Geschick ganz einfach eine Powerbank selberbauen kann.

Wie in unserem Powerbank-Grundlagenartikel erklärt, besteht eine Powerbank in der Minimalausführung lediglich aus folgenden drei Komponenten.

  • Akku(-zellen)
  • Ladeelektronik / Spannungswandler
  • Gehäuse

Alle drei Teile lassen sowohl günstig einkaufen als auch aus nicht mehr verwendeten Geräten ausbauen. Wer nun noch mit einem Lötkolben und etwas Werkzeug umgehen kann, ist bereit seine eigene Powerbank im DIY-Verfahren (Do-it-Yourself) zu bauen.

Als Anregung für euren Selbstbau haben wir 5 Anleitungen für euch herausgesucht, die verschiedene Herangehensweisen an das Thema aufzeigen. Vom absoluten Bastlerprojekt, bis hin zur semiprofessionellen 3D-Druck-Variante ist alles dabei.

Powerbank aus Modellbau-Akku

Powerbank aus Modellbau-AkkuIn der ersten Anleitung zeigt Laurens Wuyts wie man die Kapazität einer bestehenden Powerbank mit einem Modellbau-Akku vergrößern bzw. sich mittels eines Modellbau-Akkus eine komplett neue Powerbank bauen kann.

Im Vergleich zu anderen Anleitungen handelt es sich hierbei um eine der leichteren Anleitungen. An Bauteilen und Werkezeugen werden lediglich ein Gehäuse, ein 5V Step-Down-Converter, ein Modellbau-Akku und ein Lötkolben benötigt.

Wer also noch einen Akku eines alten RC-Cars oder -Flugzeugs im Keller rumliegen hat, für den ist diese Anleitung der richtige Einstieg auf dem Weg zur ersten selbstgebauten Powerbank.

Laptopakkus für Powerbank verwenden

Powerbank aus LaptopakkusDas zweite Tutorial stammt von Debasish Dutta, der in Indien als Elektroingenieur arbeitet und in seiner Anleitung zeigt, wie man alte Laptop-Akkus recyceln kann.

In seiner Projektbeschreibung geht er Schritt-für-Schritt auf die Zerlegung des Laptop-Akkus ein und zeigt, wie man aus den daraus gewonnenen Akkuzellen eine Powerbank bauen kann.

Zwar ist das Projekt sehr detailliert beschrieben, doch sei uns an dieser Stelle der Hinweis erlaubt, dass beim Zerlegen eines Laptop-Akkus mit Vorsicht zu arbeiten ist. Bitte nicht mit bloßer Gewalt das Gehäuse des Laptopakkus zerlegen, da dadurch die enthaltenen Akkuzellen Kurzschlüsse produzieren und sich im schlimmsten Fall in Brand setzen können.

Powerbank aus dem 3D-Drucker

Powerbank aus dem 3D-DruckerDie dritte Anleitung stammt von Project3dprint und zeigt, dass auch selbstbau Powerbanks nicht immer nur nach „Frickelei“ aussehen müssen.

Mittels eines im 3D-Drucker hergestellten Gehäuses und der Verwendung eines kleines LCDs macht die in dieser Anleitung gebaute Powerbank einen recht profesionellen Eindruck. (Wobei man das gedruckte Gehäuse vor dem lackieren sicherlich noch etwas hätte glätten können.)

Für diese Anleitung wird im Gegenteil zu den ersten beiden Anleitung etwas mehr und vor allem teureres Equipment benötigt. Wer jedoch bereits einen 3D-Drucker besitzt oder Zugang zu einem solchen Gerät hat, der findet in diesem Tutorial vielleicht ein spannendes neues Projekt für’s nächste Wochenende.

Die Powerbank in der Menthos-Dose

Powerbank aus MethosdoseDie vierte Anleitung zeigt, wie man eine besonders handliche Powerbank selber bauen kann. Als Gehäuse nutzt betmac, der Verfasser des Tutorials, eine Menthos-Schachtel. Somit erschafft er eine Powerbank, die von den Maßen her der Slim2 von Poweradd ähnelt, die wir hier im Blog bereits vorgestellt haben.

Neben Akku und Ladeelektronik verbaut betmac noch einen kleinen Schalter, um die Powerbank an- und ausschalten zu können. Insgesamt besteht seine Powerbank aus vier Komponenten, deren Verkabelung er in Form von Grafiken sehr schön aufzeigt.

Dieses Projekt zählt, auch wenn es recht klein ist, zu den einfacheren und kann mit minimalen Mitteln umgesetzt werden.

Batteriegehäuse im Selbstbau

Powerbank mit Baby-ZellenDas fünfte und letzte Tutorial, welches wir euch zeigen möchten, beschäftigt sich eigentlich gar nicht mit dem Bau einer Powerbank, sondern viel mehr mit dem eines Batteriegehäuses. (Über die Unterschiede zwischen Batteriegehäuse und Powerbank, hatten wir an dieser Stelle bereits berichtet.)

Dadurch, dass der Autor DIYByKev auf Batterien statt auf Akkus setzt, entfällt sogar die Ladeelektronik, sodass sein Batteriegehäuse nur aus einem Spannungswandler, einem Gehäuse und einem Batteriehalter besteht. Viel einfach geht es nicht mehr und dennoch hat man am Ende ein brauchbares und nützliches Produkt.

Bauen oder kaufen?

Wer nun Lust bekommen hat, seine erste Powerbank selber zu bauen, dem wünschen wir viel Spaß. Achtet bitte bei allen Aktionen darauf, dass ihr euch und euer Umfeld schützt. Ein Lötkolben kann ziemlich heiß sein und auch Akkuzellen mögen es nicht, wenn man sie schmoren lässt oder mit einer Zange maltretiert.

Wer lieber zu einer fertigen Lösung greift, dem sei ein Blick in unsere Bestseller-Liste oder unsere Powerbank-Vergleichstabelle empfohlen.

Powerbanks – die mobilen Akkus

Was ist eine Powerbank?Bei Powerbanks sind externe Akkus bzw. Akkupacks. Bei einer Powerbank handelt es sich also um ein Gerät, welches im Normalfall einen fest verbauten Akku, einen Lade- und einen Entlade-Anschluss und vielleicht sogar eine Akkustandsanzeige hat und mit dem siche in anderes Gerät wie z.B. ein Smartphone aufladen lässt.

Der verbaute Akku, der je nach Größe der Powerbank eine Kapazität von wenigen hundert bis mehreren tausend Milliamperestunden haben kann, ist das Kernstück einer Powerbank und die wesentliche Komponente bei der Auswahl und dem Kauf einer Powerbank.

Was für einen Nutzen hat eine Powerbank?

Funktionsweise einer PowerbankDer Nutzen einer Powerbank lässt sich am besten erklären, wenn man sich anschaut, wie eine Powerbank funktioniert und wie sie benutzt wird.

Die typische Benutzung einer Powerbank sieht wie folgt aus:

  1. Akku der Powerbank wird an einer Stromquelle (z.B. Steckdose) aufgeladen
    2. Powerbank lädt unterwegs andere Geräte aus eigenem Energiespeicher wieder auf

Eine Powerbank ist also ein Gerät, welches es einem ermöglicht auch dann seine Endgeräte wie Smartphone, Tablet oder Kamera aufzuladen, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Das schafft vor allem mehr Freiheit, Mobilität und Flexibilität bei der Nutzung seiner Smart Devices.

Wie lädt man eine Powerbank auf?

Aufgeladen werden Powerbanks mittels einem (passendem) Netzteil an einer Steckdose oder über ein USB-Kabel an nahezu jedem USB-Anschluss wie z.B. dem eines Laptops. Bei den Netzteilen handelt es sich meistens um USB-Netzteile, wie sie zum Beispiel auch zum Aufladen von Smartphones genutzt werden. Nur Powerbanks mit besonders großem Akku wie z.B. die MP-50000 von XTPower verzichten auf einen USB-Auflade-Anschluss und lassen sich ausschließlich über eine spezielles, mitgeliefertes Netzteil aufladen.

Generell ist jedoch festzuhalten, dass das Aufladen der Powerbank per Steckdosen-Netzteil in der Regel ein wesentlich schnellerer Ladevorgang erzielt, sodass man, wenn man es eilig hat, in jedem Fall das Laden per Netzteil, dem Laden an einem beliebigen USB-Anschluss vorziehen sollte.

Wer seiner Powerbank etwas gutes tun möchte und die Lebenszeit des verbauten Akkus erhöhen möchte, sollte einen Blick auf unsere Tipps zur Akkupflege werfen.

Wie funktioniert eine Powerbank?

Aufbau einer PowerbankIst die Powerbank einmal aufgeladen, lassen sich über deren USB-Anschlüsse alle beliebigen USB-Geräte wie z.B. Smartphone, Tablet oder Smartwatch aufladen. Dabei gibt die Powerbank Energie aus ihrem eingebauten Akku ab und lädt damit die angeschlossenen Geräte auf.

Ob die Powerbank genug Energie hat, um zum Beispiel ein angeschlossenes Tablet vollständig aufzuladen oder ob es sogar für mehrere Ladevorgänge des Tablets reicht, bis die Powerbank selbst wieder an die Steckdose muss, lässt sich aus den Kapazitätwerten errechnen.

Vereinfacht gesagt: Kapazität-Powerbank / Kapazität-Tablet-Akku = Anzahl der möglichen Ladevorgänge. Wie es genau geht, steht in unserem F.A.Q.-Artikel zum Thema „Wie oft kann ich mein Smartphone mit einer Powerbank aufladen„.

Was für Powerbanktypen gibt es?

Powerbanks gibt es in verschiedenen Größen, Formen, Farben und in verschiedenen Ausstattungsvarianten. Von der Lippenstift großen Minip-Powerbank, über das Designerstück, bishin zur Hightech-Lösung mit Display, Taschenlampe und eingebautem Lautsprecher ist alles möglich.

Ausstattung und Design bleiben Geschmacksache und können vom Käufer allein bewertet werden. Hierfür eine Empfehlung auszusprechen wäre unseriös. Für Kapazität und Verarbeitungsqualität gilt dies jedoch nicht.

Denn grundsätzlich gilt folgende Faustregel: Je größer (von den Maßen her) die Powerbank, umso höher die die Akkukapazität und umso öfter kann das Smartphone/Tablet/etc. damit aufgeladen werden. Eine zentrale Frage, noch vor Design und Funktionalität, sollte also sein: „Was will ich mit der Powerbank bezwecken?“.

Will ich vielleicht nur die letzten 2-3 Stunden eines Arbeitstages überbrücken, dann reicht eine kleine und günstige Powerbank wie z.B. die Poweradd Slim2. Möchte ich hingegen auf Expedition oder Abenteuerurlaub gehen und brauche mehrere Tage, bis Wochen eine autarke Lösung, dann sollte ich eher eine größere Powerbank wie z.B. die MP-50000 oder gleich eine wasserdichte Powerbank wählen.

Was kostet eine gute Powerbank?

Was kostet eine PowerbankDie Preisspanne bei Powerbanks reicht von knapp 10€ bis weit über 100€. Da kommt schnell die Frage auf: „Woran erkenne ich eine gute Powerbank und was kostet sie?“. Die Antwort darauf ist nicht Pauschal zu beantworten, da der Preis auch immer vom verbauten Akku und dessen Kapazität, respektive Leistung, abhängt.

Die Kapazität einer Powerbank kann man jedoch nutzen, um den besten Preis herauszufinden. Hat man sich auf eine gewünschte Kapazität festgelegt, z.B. 20.000 mAh, dann hilft eine Suche nach genau diesem Begriff, um zu schauen, wie viel Geld man für diese Leistung ausgeben sollte. Im Endeffekt kann man sich für die günstigste Powerbank in den Suchergebnissen entscheiden, weil das wesentliche Element, die Kapazität, bei allen Produkten der Suche identisch ist.

Die preisliche Differenz ergibt sich dann nur noch aus Optik und Zusatzfunktionen, sodass jedem selbst überlassen ist, ob man für einen Farbflecks oder eine LED-Taschenlampe X € Aufschlag zahlen möchte.

Eine Übersicht über gängige und getestete Powerbanks finden Sie auch auf unserer Powerbank-Detailseite. Vertrauen Sie lieber auf die Erfahrung anderer Kunden, dann schauen Sie doch einmal unsere Powerbank Bestseller-Liste an, die sich aus den tagesaktuellen Amazon-Verkaufszahlen zusammensetzt.

Testbericht: Anker Astro Mini (2nd Gen)

Anker Astro Mini - in der Hand Der Anker Astro Mini ist, wie auch der von uns getestete Slim 2 von Poweradd, ein externer Akku aus der Kategorie der „Kompakten“ Powerbanks.

Preislich befindet er sich derzeit auf dem exakt gleichen Niveau wie der Slim 2, bietet mit einer Kapazität von 3200 mAh jedoch rund 40% weniger Energie.

Ob sich der Griff zum Astro Mini dennoch lohnt, wollen wir mit folgendem Artikel klären.

Denn sollte der Astro Mini die Qualität und Umsetzung seines großen Bruders, dem Astro Pro 2, den wir ebenfalls vorgestellt haben, einhalten, so könnte sich der Kauf der Anker Powerbank bezahlt machen. Selbst wenn für gleiches Geld eine geringere Kapazität geboten wird.

Anker Astro Mini - Kurzüberblick

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Technische Daten und Besonderheiten

Der Astro Mini ist klein. In jeder Hinsicht. Leider macht dieser Minimalismus auch nicht vor der Kapazität des verbauten Akkus im Astro Mini halt. Mit 3200 mAh befindet sich der Anker definitiv am unteren Rande der von uns getesteten Powerbanks. Da stellt sich die Frage - ist das überhaupt noch alltagstauglich? Lohnt sich der Kauf einer so kleinen Powerbank?

Lassen sie uns diese Frage deshalb zuerst aus technischer Sicht beantworten. 3200 mAh ist immer noch ein bisschen mehr als die meisten derzeit in Smartphones verbauten Akkus bieten. Nur wenige Modelle wie das One Plus One oder das Samsung Galaxy Note bewegen sich in Richtung solcher Akkukapazitäten.

Anker Astro Mini - BenutzerinterfaceDas bedeutet im Umkehrschluss also, dass zumindest eine vollständige Ladung des eigenen Smartphones mittels der Astro Mini Powerbank möglich ist. Für die derzeit auf dem Markt befindlichen Tablets reicht es jedoch nicht mehr. Hier werden Sie keine vollständige Ladung erzielen. Somit wäre die Frage aus technischer Sicht geklärt. Die Antwort aus Nutzersicht finden Sie im Fazit des Artikels. Die Akkuzellen, die Anker im Astro Mini verbaut hat, stammen dabei von LG.

In Punkto Anschlüssen bietet die Astro Pro 2, ebenfalls wie die Slim 2, einen Micro-USB-Anschluss, um die Powerbank aufzuladen und einen Fullsize-USB-Anschluss, um Endgeräte über die Powerbank laden zu können. Der USB-Anschluss bietet hierbei einen maximalen Ladestrom von 1A, was bei großen Tablets zu verringerter Ladegeschwindigkeit führen kann. Im Ausgleich bietet die Astro Mini dafür die PowerIQ-Technologie, welches den Ladestrom intelligent an das angeschlossene Endgerät anpassen soll.

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

Anker Astro Mini - GroessenvergleichWenn man den optischen Auftritt der Astro Mini in einem Wort beschreiben sollte, so wäre am ehesten das Attribut „klein“ treffend. Mit Abmessungen von 9,5 x 2,3 x 2,3 cm gehört die Astro Mini Powerbank, zu den kleinsten von uns vorgestellt Powerbanks. Und auch beim Gewicht, ist der Astro Mini ein externer Akku der Superlative. Mit 86 g ist die Powerbank leichter als so manches aktuelle Smartphone.

Bedingt durch die kleinen Maße und das geringe Gewicht, wird schnell klar, wofür sich die kleine Powerbank von Anker eignet. Sie ist der absolute Favorit, wenn es um Portabilität, respektive Mobilität, geht. Kaum eine Powerbank ist kleiner und leichter. So findet die Astro Mini in nahezu jeder Hosentasche seinen Platz. Auch in Rucksack oder Handtasche lässt sich die Powerbank ideal verstauen und fällt dank ihres geringen Gewichts absolut nicht auf.

Bei der Farbgestaltung lässt Anker dem Kunden die Wahl zwischen fünf verschiedenen Farben. So stehen neben eher zurückhaltenderen Farbgebungen wie schwarz und silber, auch eher auffällige Farben wie blau, gold und pink zur Auswahl. Das Gehäuse selbst ist im Aluminium-Design gehalten.

Anker Astro Mini - LieferumfangDie Bedienung gestaltet sich einfach. Dadurch, dass die Powerbank nur einen Ladeanschluss hat, muss das zu ladende Gerät an diesen Anschluss gesteckt werden, um den Ladevorgang zu beginnen. Weiter hat die Powerbank einen kleinen Schalter und eine LED verbaut, welche Auskunft über den Ladezustand geben soll. Dies gestaltet sich jedoch etwas schwierig, dass es sich nicht um eine mehrfarbige (RGB) LED handelt. Drückt man den Schalter kurzzeitig und leuchtet die LED für durchgängig, hat die Powerbank noch Strom. Drückt man den Schalter und die LED blinkt, so ist sie nahezu leer. Wie viel die Powerbank bei durchgängigem Leuchten ist, lässt sich jedoch nicht sagen.

Zum Lieferumfang gehört neben der Powerbank ein kleines Täschchen zum verstauen eben dieser, ein Micro-USB-Kabel, um die Powerbank aufzuladen, und ein mehrsprachiges Handbuch. Das entspricht dem hohen Standard, den wir von Anker-Produkten gewohnt sind.

Fazit

Die Astro Mini Powerbank ist klein. Und das ist zugleich eine ihrer größten Stärken. Keine andere, der von uns vorgestellten Powerbanks, tritt mit so kompakten Maßen und einem so geringen Gewicht auf. Leider macht sich dies auch an der Kapazität bemerkbar, die nur mit Mühe zum zweimaligen Aufladen eines Smartphones reicht.

Wer jedoch auf der Suche nach einem täglichen Begleiter ist, der wenig Platz wegnimmt und nicht ins Gewicht fällt, der findet mit der Astro Mini eine klare Kaufempfehlung.

Eingangs hatten wir die Frage in den Raum gestellt, wann es sich lohnt die Astro Mini anstelle der Slim 2 zu kaufen, welche für den nahezu identischen Preis eine höhere Kapazität bietet. Die Antwort ist nicht ganz leicht. Wer jedoch Wert auf Größe und Lieferumfang legt, trifft mit der Astro Mini die richtige Wahl. Wer stattdessen lieber etwas mehr Akkuleistung hat und dafür bereit ist eine etwas größere Powerbank mit sich zu tragen, der ist mit der Slim 2 besser beraten.

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